Bei einem Kloster geht es vor allem um die acht Felder rund um das Klosterplättchen. Wer den Wert sicher ausrechnen will, muss genau wissen, welche Plättchen mitzählen und wann ein Kloster als fertig gilt. Entscheidend ist dabei nicht nur die Lage des Klosters, sondern auch, ob die angrenzenden Felder wirklich vollständig belegt sind.
So funktioniert das Kloster im Spiel
Ein Kloster ist eines der Gebäude, die nur dann Punkte bringen, wenn es vollständig von acht Plättchen umgeben ist. Das Kloster selbst liegt in der Mitte, und alle angrenzenden Felder zählen rundherum mit. Sobald jedes dieser Felder belegt ist, ist das Kloster abgeschlossen und wertet voll.
Wichtig ist die genaue Zählweise: Gezählt werden immer die acht direkt angrenzenden Positionen im Quadrat um das Kloster herum. Diagonale Abstände weiter außen spielen keine Rolle. Nur die Felder unmittelbar oben, unten, links, rechts und an den vier Ecken sind relevant.
Welche Plättchen rund um das Kloster zählen
Für die Wertung sind alle acht benachbarten Felder entscheidend, unabhängig davon, was auf dem jeweiligen Plättchen zu sehen ist. Ob dort eine Wiese, eine Straße, eine Stadt oder nur ein Feld liegt, macht für das Abschließen des Klosters keinen Unterschied. Sobald ein Plättchen direkt an das Kloster angrenzend liegt, zählt es mit.
Das gilt auch dann, wenn das angrenzende Plättchen selbst noch nicht fertig verbunden ist. Für das Kloster ist allein wichtig, dass die acht Nachbarfelder belegt sind. Die innere Struktur des Nachbarplättchens ändert nichts an der Abschlusswertung des Klosters.
Wann ein Kloster als abgeschlossen gilt
Ein Kloster ist erst dann fertig, wenn alle acht umliegenden Plätze besetzt sind. Bis dahin sammelt es noch keine vollständigen Abschluss-Punkte. Je nachdem, wie viele Nachbarfelder bereits belegt sind, ist das Kloster nur teilweise entwickelt.
- Lege das Kloster in die Mitte.
- Fülle nach und nach die acht angrenzenden Felder mit passenden Plättchen.
- Prüfe nach jedem Zug, ob noch freie Plätze übrig sind.
- Ist kein freies Nachbarfeld mehr vorhanden, gilt das Kloster als abgeschlossen.
Wenn auch nur ein einziges der acht Felder leer bleibt, ist der Abschluss noch nicht erreicht. Das macht das Kloster zu einem Baustein, den man oft bewusst vorbereitet und erst später vollendet.
Häufige Fehler beim Zählen
Ein typischer Fehler ist das Verwechseln von direkten Nachbarn und weiter entfernten Feldern. Nur die unmittelbar angrenzenden Positionen zählen, nicht das zweite oder dritte Feld außerhalb. Ebenfalls wichtig: Ein bereits auf dem Spielplan liegendes Plättchen zählt natürlich mit, auch wenn es thematisch nichts mit dem Kloster zu tun hat.
Ein weiterer Irrtum entsteht, wenn Spieler die Ecken übersehen. Die vier diagonalen Nachbarfelder gehören genauso zur Umrandung wie die Seitenfelder. Für eine korrekte Wertung müssen alle acht Plätze gemeinsam betrachtet werden.
Der richtige Zeitpunkt für den Abschluss
In der Partie lohnt es sich oft, ein Kloster nicht sofort fertigzustellen. Wer es früh legt, kann später gezielt die fehlenden Nachbarn ergänzen und so den Wert sichern. Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass der Platz nicht von anderen Wegen oder Städten blockiert wird, wenn das eigene Ziel ein vollständiger Abschluss ist.
Praktisch ist es, beim Zug auf freie Nachbarfelder zu achten und schon beim Platzieren eines neuen Plättchens mitzubedenken, ob damit ein Kloster weiter vervollständigt wird. So behältst du schneller den Überblick und verpasst keine Abschlusswertung.
Abstände, Kanten und direkte Nachbarschaft
Für das Zählen eines Klosters zählt nur das, was die acht Felder direkt um das Kärtchen herum umschließt. Entscheidend ist dabei nicht, ob die Umgebung aus Landschaft, Straße, Stadt oder Wiese besteht, sondern ob jedes dieser benachbarten Felder bereits belegt ist. Ein Plättchen in einer Ecke reicht ebenso wie ein Plättchen an einer Seite, solange das Feld unmittelbar an das Kloster angrenzt.
Hilfreich ist es, das Muster wie ein Quadrat mit acht Positionen zu betrachten: oben, unten, links, rechts und die vier Ecken. Diese Übersicht verhindert, dass beim Nachprüfen ein Feld übersehen wird. Besonders bei dichtem Spielverlauf lohnt sich ein kurzer Blick auf alle Richtungen, bevor ein Abschluss gewertet wird.
Offene Stellen bei mehreren Klöstern
Im Spiel können mehrere Klöster auf dem Tisch liegen, und jedes davon wird für sich allein geprüft. Ein abgeschlossenes Kloster sagt deshalb nichts über ein anderes aus, selbst wenn beide nah beieinanderliegen. Für die Auswertung zählt immer nur die unmittelbare Umgebung des jeweiligen Plättchens.
Wird ein neues Plättchen gelegt, kann es mehrere Klöster gleichzeitig beeinflussen. Das passiert etwa dann, wenn ein Kärtchen an zwei verschiedene Bereiche angrenzt oder eine letzte freie Stelle schließt. In solchen Situationen wird jedes betroffene Kloster einzeln betrachtet. Dadurch bleibt die Wertung sauber und nachvollziehbar.
- Jedes Kloster wird getrennt geprüft.
- Nur direkt angrenzende Felder zählen mit.
- Ein Plättchen kann mehrere Abschlüsse gleichzeitig auslösen.
- Bereits gewertete Klöster bleiben unverändert.
Rundenreihenfolge und Wertung im Spielzug
Die Wertung erfolgt in dem Moment, in dem das letzte passende Feld belegt ist. Das bedeutet: Zuerst wird das Plättchen gelegt, dann wird geprüft, ob dadurch ein Kloster vollständig umschlossen wurde. Erst danach werden Punkte vergeben. Diese Reihenfolge ist wichtig, damit kein Abschluss zu früh oder doppelt gewertet wird.
Wird durch denselben Zug zusätzlich ein weiterer Bereich vollendet, bleibt die Prüfung getrennt. Ein Kloster erhält seine Punkte unabhängig davon, ob daneben gerade noch etwas anderes abgeschlossen wurde. Wer die Reihenfolge im Blick behält, kann die Situation am Tisch schneller erfassen und vermeidet Unsicherheiten bei der Abrechnung.
Sauberes Vorgehen beim Nachzählen
Beim Nachzählen hilft ein festes Schema. So lässt sich schnell erkennen, ob noch freie Felder vorhanden sind oder ob das Kloster bereits vollständig umgeben ist. Besonders am Ende einer Partie beschleunigt das die Wertung, weil niemand lange nach offenen Stellen suchen muss.
- Das Kloster als Ausgangspunkt ansehen.
- Alle acht angrenzenden Felder einzeln prüfen.
- Jede freie Position als nicht abgeschlossen markieren.
- Nur vollständig besetzte Umgebungen als abgeschlossen werten.
- Die Punkte erst nach der vollständigen Prüfung eintragen.
Wer dieses Muster beibehält, erkennt den Abschluss eines Klosters ohne Umwege. Das ist besonders nützlich, wenn mehrere Plättchen dicht an dicht liegen oder wenn durch vorherige Züge bereits viele Nachbarschaften entstanden sind. Ein klarer Blick auf die direkte Umgebung reicht dann aus, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Häufige Fragen
Zählt nur die letzte Ergänzung rund um das Kloster?
Nein, für die Wertung werden alle Plättchen berücksichtigt, die die acht Felder um das Kloster herum besetzen. Entscheidend ist der Zustand beim Abschluss, nicht der Zeitpunkt, zu dem die Felder belegt wurden.
Muss das Kloster in der Mitte vollständig von Plättchen umgeben sein?
Ja, erst dann ist es abgeschlossen. Die umliegenden Landschaftsfelder müssen lückenlos belegt sein, damit die Karte als fertig gilt.
Gehören Straßen, Städte oder Wiesen auf den Nachbarplättchen dazu?
Für die Zählung am Kloster spielt die Landschaftsart auf den Nachbarplättchen keine Rolle. Wichtig ist nur, dass jedes der acht Felder rundherum vorhanden ist.
Zählt ein Doppelplättchen mit zwei Feldern an einer Klosterseite doppelt?
Nein, pro Feld wird nur ein Plättchen beziehungsweise eine Plättchenhälfte gezählt. Ein Doppelplättchen kann daher mehr als ein Feld belegen, aber niemals ein Feld doppelt.
Was passiert, wenn ein Feld am Rand des Spielfelds liegt?
Dann fehlt an dieser Stelle das benötigte Nachbarfeld, und das Kloster bleibt offen. Ein Kloster am Rand wird also nur dann fertig, wenn trotzdem alle acht umliegenden Felder besetzt sind.
Kann ein neu gelegtes Plättchen mehrere Klöster gleichzeitig abschließen?
Ja, das ist möglich. Sobald ein Plättchen mehrere offene Klöster vervollständigt, werden alle betroffenen Klöster direkt gewertet.
Wer erhält die Punkte für das abgeschlossene Kloster?
Die Punkte gehen an den Spieler mit der Mönch-Figur auf diesem Kloster. Hat dort niemand eine Figur stehen, wird das Kloster zwar abgeschlossen, aber nicht durch eine Spielfigur beansprucht.
Wird ein Kloster mit fehlender Ecke schon als vollständig angesehen?
Nein, jede der acht Positionen um das Kloster muss belegt sein. Fehlt auch nur ein einziges angrenzendes Feld, bleibt die Wertung aus.
Ändert sich die Wertung, wenn ein Nachbarplättchen später noch erweitert wird?
Nein, die Klosterwertung wird beim Abschluss festgelegt. Spätere Ergänzungen betreffen andere Bereiche des Spiels, aber nicht mehr dieses Kloster.
Ist es erlaubt, die Nachbarfelder mit beliebigen Plättchen zu schließen?
Ja, jedes legale Plättchen, das passend angelegt werden darf, kann ein Nachbarfeld füllen. Für das Kloster zählt nur, dass das Feld besetzt ist und die Lage regelkonform bleibt.
Fazit
Für die Wertung am Kloster zählt am Ende jedes einzelne Feld direkt um das Gebäude herum. Sobald alle acht Positionen belegt sind, ist das Kloster fertig und kann gewertet werden. Wer beim Legen die umliegenden Felder im Blick behält, erkennt den richtigen Moment für den Abschluss schnell.