Die Goldene Stadt ist ein Brettspiel für 3 bis 4 Spieler, in dem ihr auf einer Insel Handelshäuser baut, Waren sammelt und über mehrere Runden Handelsbriefe als Siegpunkte bekommt. Gewonnen hat am Ende, wer durch den Bau von Handelshäusern, den Erwerb von Waren und die Schlusswertung die meisten Handelsbriefe besitzt. Genau so beschreibt es die Originalregel auf der ersten Seite.
Das Spiel wirkt beim ersten Lesen etwas ungewöhnlich, weil es drei Dinge kombiniert: Karten nehmen, auf Kartenpaare bieten und dann entlang von Landschaften und Stadtvierteln bauen. Sobald man den Ablauf einer Runde verstanden hat, wird es aber deutlich klarer. Im Kern läuft jede Runde immer gleich: Erst wird eine Wertungskarte aufgedeckt, dann werden Landschaftskarten ausgelegt, dann bieten alle auf Kartenpaare, danach bauen die Spieler Handelshäuser, anschließend wird gewertet und zum Schluss wechselt der Startspieler. Die Originalregel nennt dafür ausdrücklich sechs Phasen.
Wenn du das Spiel zum ersten Mal erklärst, hilft dir diese Anleitung am meisten, wenn du nicht mit allen Details gleichzeitig beginnst. Zuerst solltest du verstehen, wie man an Landschaftskarten kommt. Danach ist wichtig, wie ein Handelshaus überhaupt gebaut werden darf. Und erst dann ergibt die Wertung so richtig Sinn. Genau in dieser Reihenfolge ist der Beitrag aufgebaut.
Worum geht es in Die Goldene Stadt?
In der Mitte des Spielplans liegt die Goldene Stadt mit äußeren und inneren Stadtteilen. Drum herum liegen Vororte, Flüsse, Küstenorte und die vier Landschaftsarten Wald, Wiese, Gebirge und Wüste. Ziel ist es, mit den eigenen Handelshäusern möglichst wertvolle Orte zu erreichen und dadurch in den einzelnen Runden sowie am Spielende viele Handelsbriefe zu sammeln. Der Spielplan zeigt laut Originalregel außen 16 Küstenorte und im Landesinneren 30 Vororte. In der Mitte liegt die Stadt, die aus vier Stadtvierteln mit inneren und äußeren Stadtteilen besteht.
Entscheidend ist dabei, dass du nicht einfach irgendwo bauen darfst. Du musst dir den Weg ins Landesinnere und später in die Stadt erst erschließen. Dafür brauchst du passende Landschaftskarten, eine durchgehende Straßenverbindung und in bestimmten Fällen sogar Schlüssel. Genau dadurch entsteht der eigentliche Reiz des Spiels: Es geht nicht nur darum, gute Orte zu sehen, sondern sie rechtzeitig überhaupt erreichen zu können.
Spielmaterial kurz erklärt
Jeder Spieler erhält 18 Handelshäuser in einer Farbe und eine Biethand. Insgesamt gibt es 50 Landschaftskarten, 16 Wertungskarten, 8 Bonuskarten, 6 Schlüsselkarten, 8 Warenkarten, 35 Münzen und 100 Handelsbriefe in den Werten 1, 2 und 5. Jeder Spieler startet außerdem mit 3 Münzen. Nicht benötigtes Material bleibt in der Schachtel. Genau diese Verteilung und das Material nennt die Originalregel im Bereich Spielmaterial und Spielvorbereitung.
Die Landschaftskarten sind besonders wichtig, weil du sie später beim Bau ausspielst. Es gibt fünf Landschaftsarten, darunter Küste, Wald, Wiese, Gebirge und Wüste. Außerdem gibt es Warenkarten, die für Wertungen zählen, Schlüsselkarten für innere Stadtteile und Bonuskarten für die Schlusswertung. Handelsbriefe sind am Ende die eigentlichen Siegpunkte.
Spielaufbau
Der Spielplan kommt in die Mitte. Jeder Spieler wählt eine Farbe, nimmt seine 18 Handelshäuser und eine Biethand. Jeder erhält 3 Münzen. Von den Landschaftskarten bekommt jeder zu Beginn eine Karte Küste auf die Hand. Die übrigen Landschaftskarten werden gemischt und bilden einen verdeckten Nachziehstapel. Von diesem Stapel erhält jeder Spieler noch eine weitere Landschaftskarte. Jeder startet also mit zwei Landschaftskarten auf der Hand, darunter sicher eine Küste.
Die 8 Warenkarten werden gemischt, verdeckt bereitgelegt und die obersten 3 offen ausgelegt. Die Bonuskarten liegen als verdeckter Stapel bereit, ebenso die 6 Schlüsselkarten und die sortierten Handelsbriefe. Die 16 Wertungskarten werden nach ihren Rückseiten in die Stapel 1, 2 und 3 getrennt und dann so übereinandergelegt, dass die Karten mit 3 unten, die mit 2 in der Mitte und die mit 1 oben liegen. Der jüngste Spieler erhält den Startspielerschlüssel und beginnt.
Der Ablauf einer Runde
Eine Runde besteht aus sechs Phasen. Danach beginnt sofort die nächste Runde.
1. Wertungskarte aufdecken
Zu Beginn jeder Runde wird die oberste Wertungskarte aufgedeckt und offen ausgelegt. Diese Karte bestimmt, welche Ware und welcher Fluss oder welches Stadtviertel am Ende dieser Runde gewertet werden. Damit wisst ihr schon vor dem Bieten und Bauen, worauf ihr spielen könnt.
2. Landschaftskarten auslegen
Danach werden Landschaftskarten vom Stapel aufgedeckt und offen ausgelegt. Bei 3 Spielern sind das 6 Karten, bei 4 Spielern 8 Karten. Sie werden immer zu Paaren ausgelegt. Im Spiel zu dritt liegen also drei Kartenpaare aus, zu viert vier Kartenpaare. Wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, wird der Ablagestapel gemischt und bildet den neuen Nachziehstapel.
Diese Kartenpaare sind wichtig, weil auf genau diese Paare gleich geboten wird. Du bekommst in der Bietphase nie nur eine einzelne Landschaftskarte, sondern immer ein komplettes Paar.
3. Biethand einsetzen
Jetzt beginnt die Bietphase. Der Startspieler legt seine Biethand auf ein Kartenpaar, das er haben möchte. Danach folgen die anderen Spieler im Uhrzeigersinn. Liegt auf einem Kartenpaar noch keine andere Biethand, ist das kostenlos. Liegt dort bereits eine Biethand eines Mitspielers, muss der neue Spieler 1 Münze in den Vorrat zahlen und verdrängt den anderen Spieler. Der verdrängte Spieler nimmt seine Biethand zurück und darf später erneut bieten. Wird ein Spieler auf dasselbe Kartenpaar zum zweiten Mal in derselben Runde verdrängt, kostet das schon 2 Münzen, beim dritten Mal 3 Münzen und so weiter.
Die Bietphase endet, sobald auf jedem Kartenpaar genau eine Biethand liegt. Dann nimmt jeder Spieler seine Hand zurück und erhält das Kartenpaar, das er zuletzt erfolgreich gesichert hat. Diese beiden Landschaftskarten kommen auf die Hand. Die Preissteigerung beginnt in jeder neuen Runde wieder bei 1 Münze.
Das ist eine der wichtigsten Spielstellen überhaupt. Du musst hier nicht nur auf gute Landschaften achten, sondern auch darauf, wie viel dir ein bestimmtes Paar im Vergleich zu deinen Münzen wert ist.
4. Handelshäuser bauen
Danach wird gebaut. Der Startspieler beginnt, dann folgen die anderen Spieler einmal im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe ist, darf 1 oder 2 Handelshäuser auf den Plan setzen. Dabei gelten feste Bauvoraussetzungen. Grundsätzlich brauchst du für den Bau eines neuen Handelshauses eine durchgehende Straßenverbindung von einem Küstenort mit deinem eigenen Haus bis zu dem Ort, auf dem du nun bauen möchtest. Jeder Ort auf diesem Weg muss ebenfalls mit einem eigenen Handelshaus besetzt sein. Außerdem darf auf jedem Küstenort und auf jedem Vorort nur ein Haus stehen. In jedem Stadtteil der Goldenen Stadt darf jeder Spieler ein Haus bauen, aber nicht mehr als eines.
Für die verschiedenen Bauorte gelten dann unterschiedliche Kosten:
- Auf einem Küstenort darfst du immer bauen. Dafür musst du 1 Landschaftskarte Küste abgeben.
- Für einen Vorort oder einen äußeren Stadtteil brauchst du 2 gleiche Landschaftskarten, die zur Landschaft oder zum Stadtteil passen.
- Für einen inneren Stadtteil brauchst du zusätzlich 1 Schlüsselkarte.
Ganz wichtig ist die Jokerregel: Zwei Landschaftskarten derselben Landschaftsart dürfen als 1 Karte einer beliebigen anderen Landschaftsart verwendet werden. Du darfst diese Regel in einem Zug sogar mehrfach anwenden. Dadurch kann aus zwei Wüstenkarten zum Beispiel eine Waldkarte werden oder aus zwei Küstenkarten eine Gebirgskarte.
Nach dem Bau wird die gespielte Landschaftskarte oder werden die gespielten Landschaftskarten offen auf einen Ablagestapel gelegt. Hat ein Spieler eine Schlüsselkarte benutzt, kommt diese zurück in die Schachtel. Außerdem gilt ein Handkartenlimit: Am Ende seines Zuges darf ein Spieler nicht mehr als 5 Landschaftskarten besitzen. Überzählige Karten muss er sofort auf den Ablagestapel legen.
Belohnungen nach dem Bau
Jedes gebaute Handelshaus bringt sofort genau eine einmalige Belohnung. Welche das ist, steht auf dem Ort oder Stadtteil, auf dem du gebaut hast. Es gibt laut Regel unter anderem diese Belohnungen:
- 1 oder 2 Münzen aus dem Vorrat
- 1 Landschaftskarte vom Nachziehstapel
- 1 Schlüsselkarte
- 1 Bonuskarte
- 1 Warenkarte
- Sonderbelohnungen in äußeren und inneren Stadtteilen
Bei Warenkarten gilt: Du darfst entweder eine der drei offen ausliegenden Karten nehmen oder eine vom verdeckten Stapel. Wenn du eine offene Karte nimmst, wird die Auslage wieder auf drei Karten ergänzt, sofern noch welche vorhanden sind. Ein Spieler darf höchstens 4 Warenkarten besitzen. Bekommt er eine fünfte, muss er sofort eine beliebige Warenkarte in die Schachtel zurücklegen.
Zusätzliche Belohnungen gibt es bei Stadtteilen:
- Wer in einem äußeren Stadtteil das erste Haus baut, bekommt 5 Handelsbriefe.
- Der zweite Spieler dort bekommt 3 Handelsbriefe.
- Weitere Spieler in demselben äußeren Stadtteil bekommen keine Sofortbelohnung.
- Wer in einem inneren Stadtteil das erste Haus baut, bekommt 10 Handelsbriefe und 1 Landschaftskarte vom Nachziehstapel.
- Der zweite Spieler dort bekommt 6 Handelsbriefe.
- Weitere Spieler dort gehen leer aus.
Gerade diese Stadtteilbelohnungen machen den Wettlauf in die Goldene Stadt so spannend. Wer früh hineinkommt, kann dort sehr viele Handelsbriefe auf einmal sichern.
5. Wertung
Nach der Bauphase wird die offen ausliegende Wertungskarte ausgewertet. Jede Wertungskarte bringt immer zwei Wertungen mit:
- eine Warenwertung
- eine Flusswertung oder Stadtviertelwertung
Bei der Warenwertung bekommt jeder Spieler, der die abgebildete Ware besitzt, 2 Handelsbriefe.
Bei der Flusswertung bekommt jeder Spieler, der direkt an dem abgebildeten Fluss gebaut hat, 2 Handelsbriefe.
Bei der Stadtviertelwertung bekommt jeder Spieler, der in dem gezeigten Stadtviertel ein Haus gebaut hat, 2 Handelsbriefe.
Dazu kommt der Mehrheitsbonus. Besitzt ein Spieler die abgebildete Ware als Einziger, bekommt er 2 zusätzliche Handelsbriefe. Dasselbe gilt, wenn ein Spieler am gewerteten Fluss oder im gewerteten Stadtviertel mehr Handelshäuser hat als jeder andere Spieler oder dort als Einziger vertreten ist. Auch dann gibt es 2 zusätzliche Handelsbriefe. Danach ist die Wertungsphase abgeschlossen und die Wertungskarte kommt zurück in die Schachtel.
Das ist spielerisch sehr wichtig. Du musst also nicht nur irgendwo bauen oder irgendeine Ware sammeln, sondern möglichst passend zur aktuellen Wertungskarte.
6. Startspielerwechsel
Zum Schluss wird der Startspielerschlüssel im Uhrzeigersinn an den nächsten Spieler weitergegeben. Damit endet die Runde. Dann beginnt sofort die nächste Runde wieder mit dem Aufdecken einer neuen Wertungskarte.
Was macht gute Züge in Die Goldene Stadt aus?
Das Spiel belohnt nicht bloß schnelles Bauen, sondern gutes Timing. Ein Küstenort ist immer einfach zu erreichen, bringt aber meist weniger Tempo in Richtung Stadtzentrum. Vororte sind das eigentliche Sprungbrett. Wer sie clever entlang passender Straßenverbindungen sichert, baut sich den Zugang zu den äußeren und später inneren Stadtteilen auf. Genau dort liegen oft die stärkeren Sofortbelohnungen.
Ebenso wichtig sind Warenkarten. Viele Spieler unterschätzen sie anfangs, weil ein einzelnes Warenplättchen harmlos wirkt. In Wahrheit zählen Waren regelmäßig in den Wertungen und können mit Mehrheitsbonus zusätzliche Handelsbriefe bringen. Wer nur baut und nie auf Waren achtet, verschenkt im Verlauf des Spiels oft überraschend viele Punkte.
Auch Münzen sind wichtiger, als sie zuerst aussehen. In der Bietphase entscheidet Geld oft darüber, ob du wirklich das gewünschte Kartenpaar bekommst oder nur die Reste nehmen musst. Wer dort völlig blank ist, verliert schnell Flexibilität.
Typische Fehler in den ersten Partien
Ein häufiger Fehler ist, zu früh zu viele unterschiedliche Wege gleichzeitig öffnen zu wollen. Wer an drei Stellen halbherzig baut, kommt oft an keiner Stelle richtig voran. Meist ist es besser, einen klaren Ausbaupfad zu verfolgen und diesen gut mit passenden Karten zu versorgen.
Ein weiterer Fehler ist, die Wertungskarte nicht ernst genug zu nehmen. Die Runde beginnt bewusst mit dieser offenen Information. Wer sie ignoriert und nur nach langfristigem Bauchgefühl baut, verpasst oft einfache Handelsbriefe.
Auch das Handkartenlimit wird anfangs leicht übersehen. Wer am Ende seines Zuges mehr als 5 Landschaftskarten hält, muss Karten abwerfen. Zu gieriges Sammeln ist also nicht automatisch gut.
Dazu kommt ein taktischer Anfängerfehler in der Bietphase: Viele zahlen zu früh zu viele Münzen für ein Kartenpaar, das zwar nett, aber nicht zwingend nötig ist. In Die Goldene Stadt gewinnt nicht immer derjenige, der jede Runde das beste Kartenpaar nimmt, sondern oft der, der seine Münzen zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.
Wann endet das Spiel?
Das Spiel kann auf zwei Arten enden:
- Ein Spieler hat alle seine Handelshäuser auf dem Plan gebaut. Dann wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt.
- Die letzte Wertungskarte wurde ausgewertet.
Danach decken alle Spieler ihre Bonuskarten auf und erhalten die entsprechenden Handelsbriefe. Dann werden alle Handelsbriefe zusammengezählt.
Die Bonuskarten am Spielende
Bonuskarten bringen erst am Ende des Spiels zusätzliche Handelsbriefe. Laut Regel gibt es unter anderem Bonuskarten für:
- jede Warenkarte
- jede Münze
- jedes Handelshaus in der Goldenen Stadt
- jedes Handelshaus an einem Fluss
- jedes Handelshaus auf einem Vorort oder in einem Stadtteil der abgebildeten Landschaftsart
Diese Karten sind deshalb so stark, weil sie deine Strategie im Hintergrund mitlenken können. Eine Bonuskarte ist nicht einfach nur ein kleiner Zusatz. Sie kann dir sagen, welche Art von Bauplätzen oder Sammelaktionen du im weiteren Spiel besonders im Blick behalten solltest.
Wer gewinnt?
Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Summe an Handelsbriefen. Bei Gleichstand gewinnt unter den beteiligten Spielern derjenige, der die meisten Häuser in der Goldenen Stadt gebaut hat. Ist auch das gleich, gewinnt der Spieler mit mehr Münzen. Haben auch dann noch mehrere Spieler denselben Stand, gibt es mehrere Sieger.
Häufige Fragen zu Die Goldene Stadt
Wie viele Karten bekommt jeder Spieler am Anfang?
Jeder Spieler erhält zu Beginn 1 Landschaftskarte Küste und zusätzlich 1 weitere Landschaftskarte vom Nachziehstapel. Damit startet jeder mit 2 Landschaftskarten.
Wie viele Kartenpaare liegen pro Runde aus?
Bei 3 Spielern werden 6 Landschaftskarten ausgelegt, also 3 Kartenpaare. Bei 4 Spielern sind es 8 Karten, also 4 Kartenpaare.
Wie funktioniert das Bieten?
Wer auf ein freies Kartenpaar bietet, zahlt nichts. Wer ein bereits belegtes Paar haben will, zahlt 1 Münze in den Vorrat und verdrängt den anderen Spieler. Bei wiederholtem Verdrängen auf dasselbe Paar in derselben Runde steigen die Kosten auf 2, 3 und weiter an.
Darf man immer bauen?
Nein. Du brauchst eine durchgehende Straßenverbindung von einem eigenen Küstenort aus bis zum Zielort. Außerdem musst du die passenden Landschaftskarten bezahlen. Für innere Stadtteile brauchst du zusätzlich einen Schlüssel.
Wie viele Häuser darf man pro Zug bauen?
In der Bauphase darf ein Spieler, wenn er an der Reihe ist, 1 oder 2 Handelshäuser auf den Plan setzen.
Was bringt eine Schlüsselkarte?
Mit einer Schlüsselkarte darfst du in einem inneren Stadtteil bauen, sofern du zusätzlich die normalen Landschaftskartenkosten erfüllen kannst. Ohne Schlüssel kommst du dort nicht hinein.
Was macht die Jokerregel?
Zwei gleiche Landschaftskarten dürfen als 1 Karte einer beliebigen anderen Landschaftsart eingesetzt werden. Diese Regel darf in einem Zug sogar mehrfach benutzt werden.
Wie viele Warenkarten darf man haben?
Ein Spieler darf höchstens 4 Warenkarten besitzen. Bekommt er eine fünfte, muss er sofort eine beliebige Warenkarte zurücklegen.
Wofür sind die Bonuskarten da?
Bonuskarten bringen erst am Spielende zusätzliche Handelsbriefe. Welche Art von Punkten sie bringen, steht auf der jeweiligen Karte.
Was ist der schnellste Weg zu vielen Handelsbriefen?
Meist eine Mischung aus guter Wertungsnutzung, rechtzeitigem Bauen in Stadtteilen und passenden Waren. Nur auf einen einzigen Bereich zu setzen, reicht oft nicht.
Fazit
Die Goldene Stadt ist ein Spiel, das auf den ersten Blick nach einfachem Bauen aussieht, in Wirklichkeit aber stark von Timing und Wegplanung lebt. Du musst Landschaftskarten clever ersteigern, deine Münzen gut einsetzen und deine Straßenverbindungen so vorbereiten, dass du im richtigen Moment Vororte, äußere Stadtteile und später die inneren Stadtteile erreichst. Gerade die Kombination aus Sofortbelohnungen, laufenden Wertungen und Schlusswertung macht das Spiel interessant.
Für die erste Partie ist vor allem wichtig, dass ihr die Reihenfolge einer Runde sauber einhaltet und beim Bauen die Voraussetzungen prüft. Sobald das sitzt, wird Die Goldene Stadt deutlich flüssiger. Dann merkt man auch schnell, dass nicht das wildeste Bauen gewinnt, sondern das klügste Zusammenspiel aus Karten, Wegen, Wertungen und Bonuskarten.