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Twister: Wann scheidet ein Spieler beim Umfallen aus?

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Twister: Wann scheidet ein Spieler beim Umfallen aus?

Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.

WAS MÖCHTEST DU WISSEN?

Bei Twister scheidet ein Spieler aus, sobald er umfällt oder die Matte mit einem Knie oder Ellenbogen berührt. Ein kurzes Wackeln genügt dagegen nicht: Solange die vorgeschriebene Position ohne unerlaubtes Abstützen gehalten wird, bleibt der Spieler in der Runde.

Diese Berührungen führen zum Ausscheiden

Die maßgebliche Grenze ist nicht allein ein vollständiger Sturz. Bereits das Aufsetzen eines Knies oder Ellenbogens beendet die Runde für den betroffenen Spieler. Dadurch kann niemand eine instabile Haltung retten, indem er sich mit diesen Körperteilen auf der Matte abstützt.

  • Ein Knie berührt die Matte: Der Spieler scheidet aus.
  • Ein Ellenbogen berührt die Matte: Der Spieler scheidet aus.
  • Der Spieler verliert das Gleichgewicht und fällt um: Er scheidet aus.
  • Der Spieler schwankt, fängt sich aber mit den vorgeschriebenen Händen und Füßen: Er bleibt im Spiel.

Auch ein sehr kurzer Kontakt zählt. Es spielt daher keine Rolle, ob das Knie nur einen Augenblick aufsetzt und sofort wieder angehoben wird.

Wackeln, Verrutschen und Umfallen richtig unterscheiden

Eine Bewegung ist nicht automatisch ein Ausscheidensgrund. Twister verlangt keine vollkommen starre Körperhaltung. Spieler dürfen ihr Gewicht verlagern und ihre Stellung innerhalb der zulässigen Position stabilisieren, solange die gesetzten Hände und Füße auf ihren zugewiesenen Farbfeldern bleiben und kein Knie oder Ellenbogen aufgesetzt wird.

Rutscht eine Hand oder ein Fuß etwas innerhalb des passenden Kreises, ist das nicht mit einem Sturz gleichzusetzen. Verlässt die Gliedmaße das geforderte Feld oder wird sie ohne zulässigen Anlass angehoben, betrifft das eine andere Regelverletzung. Die Gruppe sollte diesen Fall getrennt von der eigentlichen Umfallregel beurteilen.

Ein eindeutiger Fall auf der Twister-Matte

Spieler A hat die linke Hand auf Gelb und beide Füße auf den angesagten Farbfeldern. Beim Versuch, die rechte Hand auf Rot zu setzen, gerät er ins Schwanken. Er setzt kurz das linke Knie auf die Matte, richtet sich aber sofort wieder auf. Trotzdem ist Spieler A ausgeschieden, weil bereits die Knieberührung die Ausscheidensbedingung erfüllt.

Stützt sich Spieler A stattdessen nur mit der angesagten rechten Hand auf dem erreichbaren roten Kreis ab und hält danach seine Position, darf er weiterspielen. Das sichtbare Schwanken vor dem Aufsetzen ist für sich genommen kein Ausscheidensgrund.

So entscheidet ihr einen schwer erkennbaren Kontakt

Vor Beginn der Runde sollte eine Person die Drehscheibe bedienen und zugleich auf Knie, Ellenbogen und deutliche Stürze achten. Diese Aufgabe ist besonders hilfreich, wenn mehrere Körper die Sicht auf die Matte verdecken.

  1. Die beobachtende Person entscheidet sofort, ob Knie oder Ellenbogen die Matte berührt haben.
  2. War nur Kleidung auf der Matte, ohne dass das betreffende Körperteil aufgesetzt wurde, gilt das nicht automatisch als Sturz.
  3. Lässt sich der Kontakt nicht sicher erkennen, wird die bisherige Position beibehalten und die Runde fortgesetzt.
  4. Die Gruppe ändert ihre Auslegung nicht mitten im Spiel, sondern verwendet dieselbe Grenze für alle Teilnehmer.

Bei einer abweichenden Twister-Ausgabe ist der Wortlaut des zugehörigen Regelblatts maßgeblich. Für die klassische Ausscheidensregel bleibt die praktische Unterscheidung klar: Kontrolliertes Wackeln ist erlaubt, Umfallen sowie das Aufsetzen von Knie oder Ellenbogen beendet die Teilnahme an der laufenden Runde.

Regelabweichung entdeckt?

Wenn dir bei einer Regel ein Unterschied zu deiner Ausgabe aufgefallen ist, kannst du uns über die Kontaktmöglichkeit einen Hinweis geben. Bitte nenne möglichst Spiel und Edition.

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