Wer das verschiebbare Gängesystem beherrschen möchte, braucht ein Gefühl für Timing, Planung und die Reaktionen der Mitspielenden. Mit den richtigen Kniffen verwandelst du vermeintlich chaotische Züge in planbare Wege und sicherst dir Schritt für Schritt deine gesuchten Symbole.
Der Schlüssel liegt darin, das Labyrinth als wandelbares Muster zu sehen, Zugfolgen vorauszudenken und dabei sowohl die eigene Route als auch die Position der anderen stets im Blick zu behalten.
Grundregeln im Überblick
Das Spielfeld besteht aus einem festen Rahmen aus unverschiebbaren Plättchen und einer Vielzahl verschiebbarer Gänge. Ein Plättchen bleibt immer übrig, dieses wird genutzt, um eine Reihe oder Spalte zu verschieben und damit Wege neu zu bilden oder zu blockieren.
Jede Person erhält verdeckte Auftragskarten mit Symbolen, die in der eigenen Farbe eingesammelt werden sollen. Wer am Ende alle eigenen Symbole erreicht und zum Startfeld zurückkehrt, gewinnt die Partie.
Aufbau des Spielfelds
Beim Aufbau werden die festen Plättchen an den markierten Stellen eingesetzt. Die übrigen Gänge werden verdeckt gemischt und auf die freien Felder verteilt. Ein Plättchen bleibt neben dem Spielplan liegen und dient als Einschubstein.
Die Spielfiguren starten auf ihren farbigen Eckfeldern. Die Auftragskarten werden gemischt, verdeckt ausgeteilt und bilden den persönlichen Stapel, von dem immer nur die oberste Karte sichtbar ist.
Ablauf eines Spielzugs
In jedem Zug finden zwei Schritte in der gleichen Reihenfolge statt: Zuerst wird eine Reihe oder Spalte mit dem Einschubplättchen verschoben, danach zieht die eigene Figur entlang der offenen Gänge.
Durch das Verschieben ändern sich die Wege für alle Figuren. Dies macht die Planung anspruchsvoll, eröffnet aber auch viele taktische Möglichkeiten, um neue Verbindungen zu schaffen oder Gegner ungünstig zu stellen.
Das Verschieben der Gänge gezielt nutzen
Das Herzstück des Spiels ist der geschickte Einsatz des zusätzlichen Plättchens. Wer nur versucht, die eigene Figur im Moment optimal zu stellen, verschenkt Potenzial und übersieht Chancen für folgende Züge.
Eine gute Entscheidung beim Einschieben richtet sich sowohl nach dem aktuellen Ziel als auch nach den möglichen Konsequenzen für den nächsten Spielzug und für die Mitspielenden.
Grundprinzipien beim Einschieben
Beim Verschieben gilt meist: Je mehr Felder durch einen einzigen Einschub neu verbunden werden, desto stärker ist der taktische Effekt. Achte darauf, wie viele offene Enden von Gängen sich durch deinen Zug verknüpfen lassen.
Wähle Einschubstellen, an denen Verbindungen entstehen, die nicht nur dich, sondern auch andere auf ihren Weg bringen könnten. Wenn das unvermeidbar ist, probiere Alternativen durch, bei denen du zwar selbst etwas länger brauchst, aber die anderen deutlich schlechter stehen.
Einschränkungen beim Einschieben verstehen
Die Stelle, an der im vorigen Zug eingeschoben wurde, darf nicht direkt im nächsten Zug erneut verwendet werden. Dieses Verbot sorgt dafür, dass die gleichen Reihen oder Spalten nicht hin- und hergeschoben werden.
Nutze diese Regel, um dich an den Rand solcher verbotenen Stellen zu bewegen. Mitspielende werden gezwungen, an anderen Bereichen des Plans zu drehen, was für dich überraschende neue Wege eröffnen kann.
Wege bilden statt nur Steine zu verrücken
Bevor du dein Plättchen einschiebst, stelle dir vor, wie sich die Linien der Gänge nach der Verschiebung ausrichten. Versuche, eine durchgehende Verbindung von deinem Startpunkt bis zu einem möglichst nahen Feld an deinem Ziel zu legen.
Besonders wirkungsvoll ist ein Einschub, der nicht nur den unmittelbaren Weg verlängert, sondern eine Art Hauptstraße quer durch das Feld entstehen lässt. Von dieser Hauptachse aus lassen sich viele Ziele in späteren Zügen schneller erreichen.
Bewegung der Figur: Schrittweise planen
Ist die Reihe oder Spalte verschoben, folgt der Bewegungszug der Figur. Die Figur darf sich beliebig weit auf verbundenen Gängen bewegen, aber immer nur orthogonal, nie diagonal.
Es lohnt sich häufig, nicht alles auszureizen, was möglich wäre. Manchmal ist eine Zwischenposition deutlich wertvoller, weil sie dir im nächsten Zug mehr Optionen eröffnet.
Zielfelder effizient ansteuern
Das aktuelle Symbol sollte zwar im Mittelpunkt deiner Planung stehen, aber du gewinnst mehr, wenn du gleichzeitig an die darauf folgenden Karten denkst. Bewege dich so, dass du nach Abschluss eines Ziels nicht am Rand aller Wege strandest.
Stehst du vor der Wahl zwischen einem direkten, aber abseitigen Feld und einer etwas längeren Route, die dich in ein stark vernetztes Gebiet des Plans bringt, ist oft die zweite Variante auf Dauer besser.
Zwischenpositionen mit Potenzial wählen
Eine starke Zwischenposition zeichnet sich dadurch aus, dass sie viele Abzweigungen bietet und durch viele Einschubrichtungen beeinflusst werden kann. So profitierst du von den Zügen anderer, statt von ihnen eingeschränkt zu werden.
Stelle dich bevorzugt an Kreuzungen oder an Stellen, an denen mehrere Reihen und Spalten mit Einschubpfeilen enden. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass neue Wege zu dir hin oder von dir weg entstehen.
Vorausschauendes Planen über mehrere Züge
Ein wichtiger Schritt zum sicheren Sieg besteht darin, nicht nur den aktuellen Zug, sondern zwei bis drei Züge im Kopf zu entwerfen. Dabei helfen dir die festen Plättchen als Anker, weil sie sich nie bewegen.
Baue beim Planen stets ein, wie andere das Labyrinth verändern könnten, ohne dich dabei zu sehr zu verzetteln. Es reicht, grobe Muster zu erkennen und typische Reaktionen abzuschätzen.
Feste Plättchen als Orientierung nutzen
Die Felder mit aufgedruckten Markierungen, die nicht verschoben werden, eignen sich hervorragend als Orientierungspunkte. Lege dir gedanklich Linien von diesen Ankern zu deinen möglichen Zwischenpositionen.
Wenn du dich in der Nähe mehrerer solcher Felder aufhältst, wird es leichter, erneut passende Wege zu formen, selbst wenn andere Spielende dazwischen einiges verschoben haben.
Typische Reaktionen der Mitspielenden einkalkulieren
Wer gut auf sein Ziel hinarbeitet, wählt meist einen Einschub, der die eigene Figur möglichst nah an das Symbol bringt oder direkt dorthin führt. Diese Vorhersagbarkeit kannst du nutzen.
Große, auffällige Lücken im Wegsystem verleiten viele dazu, genau diese zu schließen, auch wenn es nicht optimal ist. Wenn du erkennst, wo ein Einschub nahelegt, dass jemand diesen nutzt, kannst du dich so positionieren, dass du von diesem Zug profitierst.
Blockieren und Umleiten ohne sich selbst zu schaden
Neben dem Vorankommen spielt das Stören gegnerischer Pläne eine Rolle. Wer dies einseitig betreibt, bremst zwar andere, opfert aber oft den eigenen Fortschritt.
Effektiv ist das Blockieren vor allem dann, wenn du gleichzeitig deinen eigenen Weg verbesserst oder eine künftige starke Stellung vorbereitest.
Gezielt Wege verschlechtern
Ein wirksamer Störzug nimmt einer Figur einen klaren, geraden Weg zum Symbol oder schiebt das Symbol in einen Bereich, in dem es deutlich schwerer zu erreichen ist. Achte dabei darauf, ob du selbst dieses Symbol später leicht ansteuern kannst.
Viele Wege lassen sich so drehen, dass sie zwar weiterhin Verbindungen bieten, aber deutlich umständlicher verlaufen. Diese Art von Verlagerung macht es anderen schwerer, ohne dass der Plan völlig unübersichtlich wird.
Fallenstellen rund um Symbole
Wenn du siehst, dass jemand kurz davorsteht, ein Symbol zu erreichen, kannst du es mit einem Einschub in eine Stellung bringen, in der ein weiterer störender Einschub es wieder wegzieht. Dies kostet die andere Person mindestens einen zusätzlichen Zug.
Lege das Symbol in einen Bereich, in dem du mit einem späteren Zug eine starke Verbindung dorthin aufbauen kannst. So wird aus einer Abwehraktion langfristig ein Vorteil für dich.
Mit verdeckten Auftragskarten umgehen
Da immer nur das aktuelle Ziel offenliegt, bleibt unklar, welche Symbole die anderen später benötigen. Mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich dennoch erkennen, wohin die Reise für einzelne Figuren gehen könnte.
Wer aufmerksam beobachtet, welche Bereiche wiederholt angesteuert oder gemieden werden, kann aus dem Verhalten der anderen Schlüsse auf kommende Ziele ziehen.
Bewegungsmuster lesen
Wenn jemand mehrfach versucht, in eine bestimmte Richtung vorzudringen, liegt häufig ein noch nicht erreichtes Symbol dort. Gelingt es dir, diese Region zu verschieben oder schwieriger zugänglich zu machen, bremst du wiederkehrende Anläufe.
Umgekehrt kann es sich lohnen, Regionen zu meiden, in denen andere sichtbar investieren. Konzentrierst du dich auf freiere Bereiche, sammelst du deine Ziele, während die anderen sich gegenseitig behindern.
Eigene Ziele diskret ansteuern
Wer zu geradlinig auf ein Symbol zusteuert, verrät seinen Plan und lädt andere dazu ein, den Weg zu verstellen. Decke deinen Plan, indem du scheinbar neutrale Zwischenpositionen wählst und erst im passenden Moment die direkte Verbindung aufbaust.
Bewege dich nicht in jeder Runde maximal weit auf dein Ziel zu. Kleine Umwege oder ein kurzer Stopp an einer Kreuzung können verhindern, dass andere deine Absichten leicht durchschauen.
Mehrpersonenspiel: Dynamik am vollen Tisch
Mit mehreren Personen steigt die Zahl der Verschiebungen zwischen deinen Zügen rapide an. Das Labyrinth unterscheidet sich nach zwei oder drei fremden Zügen oft völlig von dem Bild, das du zuvor geplant hast.
In solchen Runden zahlt sich ein flexibler Ansatz aus, der auf gute Startpositionen und vorteilhafte Strukturen setzt, statt auf starre Routen.
Starke Zonen auf dem Brett erkennen
Bereiche mit vielen Kreuzungen und Verbindungsstücken sind im lebhaften Spielverlauf wertvoll. Dort entstehen immer wieder neue Wege, ganz gleich, wer einschiebt.
Hältst du dich bevorzugt in solchen Zonen auf, wirst du seltener von einer einzigen Verschiebung abgeschnitten. Selbst nach mehreren fremden Zügen findest du oft eine Alternative, um deinem Ziel näherzukommen.
Tempo und Reihenfolge der Züge nutzen
In größeren Runden spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle, an dem du an der Reihe bist. Nach dir kommende Personen werden vermutlich an denselben starken Zonen drehen, wenn sie dort stehen.
Du kannst dies nutzen, indem du dich so positionierst, dass deren Einschübe dir noch zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig vermeidest du, in Randlagen zu enden, wo wenige Züge anderer deinen Plan völlig zerschneiden.
Zu zweit spielen: Taktischer Schlagabtausch
Mit nur zwei Personen wird das Labyrinth deutlich berechenbarer. Zwischen deinen Zügen liegt immer nur ein fremder Zug, den du meist klar einschätzen kannst.
Dadurch rückt der direkte Vergleich zwischen eigenem und gegnerischem Fortschritt in den Mittelpunkt, und das Blockieren wird präziser einsetzbar.
Symbole im Blick behalten
In dieser Besetzung lohnt es sich, nicht nur auf den eigenen Auftrag zu achten, sondern auch auf die offenliegenden Symbole der anderen Person. Kommt das nächste Ziel besonders nahe, kann gezieltes Stören entscheidend sein.
Oft ist ein Zug, der den anderen um einen vollen Durchgang auf dem Weg zu einem Symbol zurückwirft, wertvoller als der bestmögliche eigene Fortschritt um ein einzelnes Feld.
Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung
Plane Abschnitte im Spiel, in denen du vorrangig deine eigenen Symbole sammelst, und Phasen, in denen du die gegnerische Route aktiv veränderst. Dieser Wechsel macht es schwer, deine Absichten zu lesen.
Wenn du merkst, dass du bei den gesammelten Symbolen vorne liegst, richte mehr deiner Züge darauf, klare Wege der anderen zu zerlegen. Besteht Aufholbedarf, priorisiere sichere eigene Verbindungen.
Beispielhafter Zugverlauf mit klarer Zielroute
Stell dir vor, deine Figur steht nahe der Mitte des Spielfelds, und dein Ziel liegt einige Felder weiter rechts oben. Zwischen dir und dem Ziel befinden sich mehrere abgewinkelte Gänge, die noch keine durchgehende Verbindung bilden.
Du beginnst damit, ein Plättchen am unteren Rand so einzuschieben, dass eine senkrechte Verbindung nach oben entsteht, die in einer Kreuzung mündet. Anschließend bewegst du deine Figur entlang dieses neuen Wegs bis knapp vor die Kreuzung, die dir im nächsten Zug entweder den Weg nach rechts oder links öffnen kann.
Beispiel für störende und gleichzeitig nützliche Verschiebung
Angenommen, ein Mitspieler steht direkt neben einem Symbol, das er mit einem einzigen geraden Weg erreichen könnte, und deine Figur befindet sich auf derselben Linie etwas weiter entfernt. Du schiebst dein Plättchen an der gegenüberliegenden Seite dieser Reihe ein.
Dadurch rückt das Symbol ein Feld zur Seite, sodass der direkte Weg für die andere Person verschwindet. Gleichzeitig entsteht für dich eine neue Verbindung nach vorne, sodass du deine Figur einige Felder näher an dein eigenes Ziel bringen kannst.
Nutzen aus Zügen der anderen ziehen
In einer Situation, in der zwei Mitspielende abwechselnd dieselbe Region des Plans beeinflussen, lohnt sich eine vorsichtige Annäherung an diese Zone. Deine Figur wartet an einer nahen Kreuzung, ohne sich direkt in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen.
Wenn die anderen nun wiederholt Reihen und Spalten in diesem Bereich verschieben, tauchen neue Kombinationen von Gängen auf, die du in deinem Zug nutzen kannst. Du profitierst von der Arbeit der anderen, ohne selbst viele Verschiebungen investieren zu müssen.
Schrittfolge für einen strukturierten Zug
Es hilft, im Kopf immer dieselbe kleine Abfolge durchzugehen, bevor du einen Zug ausführst. Beginne damit, dein Ziel und mögliche Wege dorthin zu betrachten und die festen Plättchen als Orientierungspunkte zu nutzen.
Überlege als Nächstes, welche Einschubstelle sowohl deinen eigenen Weg stärkt als auch die Position der anderen nicht zu sehr verbessert. Abschließend prüfst du, wo deine Figur nach der Bewegung stehen soll, damit sie im nächsten Zug mehrere Optionen hat.
FAQ zu Regeln und Taktik bei Das verrückte Labyrinth
Wie viele Gänge darf ich pro Zug verschieben und wie bewege ich danach meine Figur?
Am Beginn eines Zuges schiebst du immer genau ein Gangplättchen von außen ins Labyrinth. Erst danach ziehst du deine Figur entlang der nun verbundenen Wege beliebig weit, ohne sie abzusetzen oder über Mauern zu springen. Du darfst an Kreuzungen abbiegen, solange alle Felder lückenlos verbunden sind.
Darf ich denselben Gang zweimal hintereinander in dieselbe Richtung schieben?
Der Gang, über den du in deinem letzten Zug ein Plättchen eingeschoben hast, ist in deinem nächsten Zug für genau diese Einschubrichtung gesperrt. Du darfst aber an derselben Stelle von der gegenüberliegenden Seite aus schieben, falls dort ein Pfeil eingezeichnet ist. Außerdem können deine Mitspielenden den gesperrten Gang in ihrem Zug ganz normal nutzen.
Was passiert, wenn eine Figur durch das neue Plättchen aus dem Brett geschoben wird?
Wird eine Figur durch das Einschieben von einem Randfeld hinausgeschoben, landet sie auf dem gegenüberliegenden Feld der neu eingeschobenen Reihe oder Spalte. Die Position orientiert sich also an der Bahn, in der das Plättchen eingeschoben wurde. Der aktive Spielende darf die Figur des anderen nicht freiwillig vom Brett heben oder versetzen.
Muss ich eine gefundene Schatzkarte sofort aufdecken?
Sobald deine Figur auf dem Symbol deiner aktuellen Auftragskarte steht, gilt dieser Schatz oder Gegenstand als erreicht. Du deckst die Karte auf, legst sie ab und ziehst die nächste Karte deines Stapels. Erst danach planst du den Weg zu diesem neuen Ziel.
Wie gehe ich mit Auftragskarten um, die scheinbar unerreichbar sind?
Auch scheinbar abgeschottete Symbole lassen sich erreichen, weil sich die Wege ständig verändern. Überlege, welche Einschubrichtung geschlossene Gänge miteinander verbinden könnte, und nutze eventuell mehrere Züge, um die nötige Struktur vorzubereiten. Nutze feste Plättchen als Ankerpunkte, um zu sehen, welche Einschübe deine Route näher an das Ziel bringen.
Welche Rolle spielt die Reihenfolge der Auftragskarten für meine Planung?
Du kennst nur deine aktuelle Karte, alle anderen bleiben verdeckt. Dennoch kannst du deine Zugwege so wählen, dass du dich möglichst in der Nähe mehrerer Symbole aufhältst, die statistisch häufig vorkommen, wie zentrale oder gut verknüpfte Motive. So verkürzt du nach dem Aufdecken der nächsten Karte oft die Laufwege.
Wie kann ich andere Spieler sinnvoll behindern, ohne meinen eigenen Plan zu zerstören?
Versuche, eingeschobene Plättchen so zu drehen und zu platzieren, dass du dir dennoch Optionen offenhältst. Du kannst etwa Wege kappen, die klar auf das aktuelle Ziel deines Gegenübers zulaufen, und gleichzeitig Nebenstrecken für dich selbst intakt lassen. Achte darauf, keine Sackgassen zu schaffen, aus denen du selbst nur schwer wieder herauskommst.
Gibt es eine sinnvolle Startstrategie für die ersten Runden?
In den ersten Zügen ist es meist hilfreich, sich aus der Nähe der Startfelder in den variablen Bereich des Labyrinths zu bewegen. Suche möglichst schnell Anschluss an lange, verzweigte Gänge, die viele Symbole berühren oder kreuzen. So bleibst du flexibel und kannst leichter auf veränderte Ziele reagieren.
Wie viele Schritte sind beim Bewegen der Figuren erlaubt?
Die Anzahl der Felder, die du nach dem Einschieben laufen darfst, ist nicht begrenzt, solange die Wege durchgehend verbunden bleiben. Du darfst aber nicht stehen bleiben und später im selben Zug weiterziehen, sondern musst den ganzen Weg in einem Zug festlegen. Sobald du keinen weiteren legalen Schritt machen willst, beendest du deine Bewegung.
Wann ist das Spiel beendet und wie wird gewonnen?
Das Spiel endet, sobald ein Spielender alle eigenen Auftragskarten erfüllt hat und anschließend auf das eigene Startfeld zurückkehrt. Wer diese Bedingung zuerst erfüllt, gewinnt sofort. Die restlichen Spielenden beenden diese Runde nicht mehr.
Ist es erlaubt, den eigenen Weg absichtlich zu verschlechtern?
Du darfst Plättchen so verschieben, dass du selbst einen Umweg laufen musst, solange der Zug regelkonform ist. Das kann sinnvoll sein, um einen anderen Spielenden weit zurückzuwerfen oder einen direkten Zugang zu einem wichtigen Symbol zu versperren. Wichtig ist, dass du trotzdem eine mittelfristige Route für deine restlichen Aufgaben im Blick behältst.
Wie merke ich mir Einschubverbote und wichtige Gangverläufe am besten?
Präge dir vor allem die feste Struktur aus den unbeweglichen Plättchen ein, diese verändern sich nie. Notiere dir im Kopf die letzte Einschubstelle, an der du selbst gespielt hast, weil du diese Richtung im nächsten eigenen Zug nicht verwenden darfst. Viele Spielende schauen sich nach jedem Zug das Brett noch einmal von oben an, bevor sie die Auftragskarte wieder verdeckt auf die Hand nehmen.
Fazit
Der Artikel zeigt, wie wichtig vorausschauende Planung beim Verschieben der Gänge und beim Festlegen des eigenen Laufwegs ist. Wer die festen Plättchen, Einschubverbote und potenziellen Umwege klug im Blick behält, kann nicht nur eigene Ziele effizient erreichen, sondern auch die Pläne der Mitspielenden geschickt durcheinanderbringen.