Spielanleitung für Qwixx: Big Points

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 13. Mai 2026, zuletzt aktualisiert: 13. Mai 2026

Bei dieser Variante erhältst du mehr Kreuze und vor allem deutlich höhere Punktzahlen, ohne dass der einfache Spielfluss verloren geht. Die Grundmechanik des bekannten Würfelspiels bleibt erhalten, wird aber um eine zusätzliche Wertungszeile ergänzt, die jeden Zug noch spannender macht.

Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie der Spielblock aufgebaut ist, wie du die neue Punktespalte nutzt und welche Entscheidungen während des Spiels den größten Unterschied machen. So kannst du direkt loslegen und vermeidest typische Regelfehler, die den Spielspaß schmälern würden.

Spielmaterial und Vorbereitung

Für eine Partie benötigst du die üblichen sechs Würfel sowie die Big-Points-Spielzettel. Die Farbwürfel zeigen die vier Reihenfarben an, die Zahlenwürfel liefern die Werte, mit denen du Kreuze setzt. Die Besonderheit liegt im Block, der neben den bekannten Farbreihen eine zusätzliche Reihe oder Spalte für die erweiterte Wertung enthält.

Lege für jede spielende Person einen Zettel und einen Stift bereit. Entscheidet, ob ihr mit einer festen Rundenzahl spielen möchtet oder ob das Spiel wie gewohnt endet, sobald eine Person zwei Farbreihen geschlossen oder vier Fehlwürfe angekreuzt hat. In den meisten Runden bleibt die klassische Endebedingung die beste Wahl, weil sich dadurch Spannung und Tempo gut ausbalancieren lassen.

Aufbau des Spielzettels

Der Block ähnelt stark dem klassischen Vorbild, enthält jedoch ein zusätzliches Wertungsfeld. Dieses Feld ist der Kern der Big-Points-Variante und sorgt dafür, dass viele Kreuze an den richtigen Stellen deutlich stärker belohnt werden.

Typischerweise besteht der Zettel aus:

  • Vier Farbreihen mit auf- oder absteigenden Zahlenwerten.
  • Feldern für Fehlwürfe am unteren Rand.
  • Einer erweiterten Punktespalte oder Zusatzzeile, in der bestimmte Kombinationen von Kreuzen mehr Punkte bringen.

Es lohnt sich, den Spielzettel vor der ersten Partie sorgfältig anzuschauen. Erkläre kurz allen Mitspielenden, wo sie ihre Kreuze setzen, wie sie die Reihen schließen und wie die zusätzliche Punktewertung am Ende berechnet wird. Wer den Aufbau verstanden hat, trifft später sicherere Entscheidungen während der Würfelrunden.

Grundmechanik der Spielzüge

Die Basis des Spiels bleibt unverändert, damit der Einstieg leicht fällt. Eine Person ist am Zug, würfelt alle sechs Würfel und legt das Ergebnis für alle sichtbar in die Mitte.

Dann läuft eine Runde in zwei Phasen ab:

  1. Alle dürfen gemeinsam die Summe der beiden weißen Würfel nutzen und in einer passenden Farbreihe ankreuzen.
  2. Nur die aktive Person darf zusätzlich einen weißen Würfel mit einem Farbwürfel kombinieren und erneut ein Kreuz setzen.

Jedes Kreuz muss dabei rechts von allen bereits gesetzten Kreuzen in derselben Reihe liegen. Sobald ein Feld übersprungen wurde, darf es nicht nachträglich befüllt werden. Diese Einschränkung macht die Wahl jeder Zahl wichtig, da zu frühe oder zu späte Kreuze später Chancen auf hohe Wertungen kosten können.

Besonderheiten der Big-Points-Wertung

Der zusätzliche Wertungsbereich verstärkt die Bedeutung einzelner Reihen und kann ganze Spielstrategien verschieben. Hier werden in der Regel bestimmte Muster, viele Kreuze in einer Reihe oder das gleichmäßige Füllen mehrerer Farbreihen mit Bonuspunkten bedacht.

Wichtig ist, dass du dir zu Beginn klar machst, welche Elemente dort gezählt werden. In vielen Versionen zählen entweder die längsten zusammenhängenden Ketten oder Kombinationen aus Kreuzen in unterschiedlichen Reihen. Je näher du mit deiner Planung an diese Vorgaben herankommst, desto besser fällt deine Endwertung aus.

Schrittfolge für einen typischen Spielzug

Um den Ablauf zu verinnerlichen, hilft eine feste Reihenfolge, an der du dich jede Runde orientieren kannst. Dadurch reduzierst du Denkfehler und vergisst keine Optionen.

  1. Die aktive Person würfelt alle sechs Würfel und legt sie offen in die Mitte.
  2. Alle blicken zuerst nur auf die beiden weißen Würfel und prüfen, in welcher Farbreihe sie deren Summe sinnvoll ankreuzen könnten.
  3. Wer die Summe nutzen möchte, macht ein Kreuz in einer passenden Reihe. Wer sie nicht nutzen will oder kann, trägt nichts ein.
  4. Anschließend prüft die aktive Person die Kombination aus einem weißen und einem farbigen Würfel, wählt eine Kombination und setzt, falls möglich, ein weiteres Kreuz.
  5. Zum Schluss kontrolliert jede Person kurz, ob ihr neues Kreuz mit den Regeln für die Reihenfolge der Zahlen vereinbar ist und ob es später zur erweiterten Wertung passt.

Wenn ihr diese Abfolge einige Runden durchgehalten habt, läuft sie ganz automatisch. Gerade in den ersten Partien hilft es, die letzten beiden Schritte laut mitzusprechen, damit niemand versehentlich eine Option übersieht.

Reihen schließen und Spielende

Eine Farbreihe lässt sich wie gewohnt durch das letzte Feld mit dem Schloss-Symbol beenden. Dieses Schlussfeld darf nur dann angekreuzt werden, wenn in derselben Reihe bereits eine bestimmte Mindestanzahl an Kreuzen gesetzt wurde. Durch das Schließen einer Reihe sichert sich die betreffende Person meist einen deutlichen Punkteschub.

Das Spiel endet, wenn entweder zwei Farbreihen auf dem Block insgesamt abgeschlossen wurden oder wenn eine Person vier Fehlwürfe angekreuzt hat. In Gruppen, die sehr offensiv spielen, kann das Ende relativ schnell eintreten, während vorsichtige Spielweisen zu längeren Partien führen. Das Zusammenspiel aus abgeschlossenem Feld, Fehlwürfen und Big-Points-Wertung sorgt dafür, dass jede Entscheidung spürbare Auswirkungen auf die Endwertung hat.

Umgang mit Fehlwürfen

Fehlwürfe entstehen, wenn die aktive Person in ihrem Zug weder die weiße Summe noch eine Kombination aus weißem und farbigem Würfel regelkonform eintragen kann oder möchte. In diesem Fall wird ein Kästchen im Bereich für Fehlwürfe markiert.

Jeder Fehlwurf kostet am Ende des Spiels Minuspunkte. In der Big-Points-Version sind diese Abzüge besonders ärgerlich, weil sie hohe Boni aus der erweiterten Wertung zunichtemachen können. Es lohnt sich deshalb, im Zweifel lieber ein weniger optimales Feld in einer Farbreihe zu nutzen, als einen weiteren Fehlwurf in Kauf zu nehmen.

Punktewertung am Ende des Spiels

Am Ende der Partie werden zuerst wie gewohnt die Kreuze in jeder Farbreihe gezählt. Jede Reihe hat eine Tabelle, die angibt, wie viele Punkte eine bestimmte Anzahl von Kreuzen bringt. Je länger die Kette, desto stärker wächst der Punktwert.

Zusätzlich kommt nun die Big-Points-Wertung ins Spiel. Hier fließen die zuvor beschriebenen Muster, Bonusfelder oder Kombinationen ein. Addiere die Punkte aus allen Farbreihen mit den Boni der erweiterten Wertung und ziehe anschließend die Minuspunkte aus Fehlwürfen ab. Die Person mit der höchsten Gesamtsumme gewinnt.

Strategische Grundlagen für mehr Punkte

Wer diese Variante erfolgreich spielen möchte, sollte nicht nur jede Runde für sich betrachten, sondern immer auch das Endergebnis im Blick behalten. Es reicht selten, nur auf eine einzelne Reihe zu setzen und alle anderen zu vernachlässigen.

Oft ist es sinnvoll, in zwei Reihen möglichst lange Ketten aufzubauen, während du die anderen beiden Reihen so füllst, dass sie die Anforderungen der erweiterten Wertung erfüllen. So kombinierst du verlässliche Standardpunkte mit den Boni der Zusatzwertung und erreichst meist deutlich höhere Endstände als mit einer einseitigen Spielweise.

Abwägen zwischen früher und später Zahl

Jedes Kreuz sperrt alle Felder links davon. Wer zu früh hohe Zahlen wählt, verliert die Gelegenheit, viele kleinere Werte einzutragen und eine lange Reihe zu bilden. Auf der anderen Seite können zu langes Zögern und sehr vorsichtiges Spiel dazu führen, dass du wertvolle Schlussfelder nicht mehr erreichst, bevor das Spiel endet.

Beim Spielen dieser Variante solltest du jede Reihe für sich betrachten: Eine Farbreihe kann als sicheres Punktekonto für viele kleine Zahlen dienen, eine andere konzentriert sich auf hohe Werte, die mit der erweiterten Wertung besonders stark belohnt werden. Diese innere Aufteilung hilft dir, klarere Entscheidungen zu treffen.

Planung der erweiterten Wertung

Die zusätzlichen Punkte ergeben sich häufig aus wiederkehrenden Mustern. Das können etwa bestimmte Anzahlengruppen, Reihenlängen oder besonders markierte Felder sein. Wer diese Muster früh erkennt, kann seine Züge bewusst darauf ausrichten.

Lege dir zu Beginn zwei oder drei klare Ziele zurecht, etwa eine bestimmte Anzahl an Kreuzen in ausgewählten Farbreihen. Während der Partie prüfst du regelmäßig, wie nah du diesen Zielen bereits gekommen bist. So siehst du rechtzeitig, ob du deine Strategie anpassen solltest oder ob du deine bisherige Linie fortführen kannst.

Beispielhafte Spielsituation in einer Anfangsphase

In einer frühen Runde würfelt die Startperson eine mäßige, aber gut nutzbare Kombination auf den weißen Würfeln. Alle Mitspielenden können die Summe problemlos in mindestens einer Farbreihe eintragen, ohne sich selbst zu blockieren. Viele entscheiden sich hier für mittlere Zahlen, die später noch Spielraum nach oben und unten lassen.

Die aktive Person kombiniert zusätzlich einen weißen mit einem farbigen Würfel und markiert eine Zahl in einer Reihe, die für ihre langfristige Planung wichtig ist. An dieser Stelle zahlt sich bereits aus, die Anforderungen der erweiterten Wertung im Kopf zu haben, denn gezielte Kreuze können später Bonuspunkte auslösen.

Spannender Mittelteil einer Partie

Im weiteren Ablauf einer Partie entstehen meist Situationen, in denen attraktive hohe Zahlen ins Spiel kommen. Ein Wurf mit einem hohen Wert auf den weißen Würfeln klingt verlockend, kann aber den Zugang zu vielen Feldern blockieren, falls du ihn zu früh wählst.

In dieser Phase lohnt sich ein Blick auf alle Farbreihen gleichzeitig: Manchmal ist es besser, einen scheinbar schwächeren Eintrag zu nutzen, der eine lange Kette ermöglicht, als sich von einem spektakulären Einzelwurf blenden zu lassen. Gleichzeitig musst du beobachten, wie nah andere Personen bereits daran sind, eine oder mehrere Reihen abzuschließen, denn ein plötzliches Spielende kann deine Planung beschneiden.

Endphase mit hohem Risiko

Gegen Ende des Spiels sind viele Felder bereits blockiert, und die Auswahl an erlaubten Zahlen wird immer kleiner. Häufig stehen dir dann nur noch wenige Möglichkeiten offen, und jeder Fehlwurf wirkt schwerer, weil kaum Zeit bleibt, ihn durch neue Punkte auszugleichen.

Gerade in den letzten Runden solltest du dir vor jedem Eintrag überlegen, ob du damit entweder deine Standardreihen deutlich verbesserst oder in der erweiterten Wertung einen großen Sprung machst. Kleinere Zuwächse lohnen sich in dieser Phase seltener, wenn sie dich gleichzeitig daran hindern, ein wertvolles Schlussfeld zu erreichen.

Spielen mit unterschiedlichen Erfahrungsniveaus

In vielen Runden sitzen Personen mit sehr verschiedenen Spielerfahrungen am Tisch. Die Grundregeln sind leicht zugänglich und erlauben es Einsteigenden, direkt mitzuspielen. Die zusätzliche Punktewertung sorgt gleichzeitig dafür, dass erfahrene Spielerinnen und Spieler genug Tiefe finden.

Damit niemand überfordert wird, kannst du in den ersten Partien vorschlagen, sich zunächst auf die Standardreihen zu konzentrieren und die Big-Points-Wertung eher als Bonus zu betrachten. Nach ein paar Runden verstehen viele schon so gut, wie stark sich diese Boni auswirken, dass sie von selbst anfangen, gezielt darauf zu spielen.

Tipps für Familien- und Rundenabende

Bei gemischten Gruppen aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist ein klarer, ruhiger Spielablauf wichtig. Vereinbart, dass die aktive Person ihre Würfelkombination kurz ansagt und darauf hinweist, welche Summen und Farben aktuell sinnvoll erscheinen. So behalten alle den Überblick und können ohne Zeitdruck entscheiden.

Für Kinder kann es hilfreich sein, zu Beginn einige Züge gemeinsam laut zu kommentieren. Zeige, warum ein Eintrag in der Mitte einer Reihe manchmal besser ist als eine extrem hohe oder niedrige Zahl. Nach und nach lernen die jüngeren Mitspielenden, solche Überlegungen selbst anzustellen und ihre Entscheidungen bewusst zu treffen.

Varianten für erfahrene Gruppen

Fortgeschrittene Runden suchen oft nach mehr Spannung und taktischem Tiefgang. Eine Möglichkeit besteht darin, mit einem selbstgesetzten Punktziel zu spielen. Alle tragen ihre Endpunktzahl ein, und die Gruppe vergleicht, wer dem Ziel am nächsten kommt oder es am deutlichsten übertrifft.

Eine andere Variante besteht darin, die Partie bewusst auf eine bestimmte Anzahl von Runden zu begrenzen. Hier zählt jede einzelne Entscheidung noch stärker, weil absehbar ist, wie viele Einträge insgesamt möglich sind. In einem solchen Rahmen gewinnen die Big-Points-Boni zusätzlich an Bedeutung, denn sie können ein knappes Rennen in der Schlusswertung entscheiden.

Häufige Regelfehler vermeiden

Gerade in den ersten Runden schleichen sich leicht kleine Fehler ein, die später zu Diskussionen führen können. Ein typisches Missverständnis besteht darin, Felder links von einem bereits gesetzten Kreuz nachträglich füllen zu wollen, wenn sich eine vermeintlich passende Zahl ergibt. Das ist nicht erlaubt und verändert die Dynamik der Reihen erheblich.

Ebenso verbreitet ist der Fehler, die Bedingungen für das Schließen einer Reihe zu übersehen. Das Schlossfeld darf nur genutzt werden, wenn die Mindestanzahl an Kreuzen erreicht ist, und es zählt in der Regel selbst noch einmal als zusätzliches Kreuz. Klärt diese Punkte vor dem Spielbeginn, dann laufen die Partien deutlich harmonischer ab.

Eigene Taktik systematisch verbessern

Wer regelmäßig spielt, erkennt schnell, dass bestimmte Muster häufiger zu hohen Punktzahlen führen. Ein einfacher Ansatz ist, nach jeder Partie kurz auf den eigenen Block zu schauen und zu überlegen, welche Reihen gut gelaufen sind und welche sich als Sackgasse entpuppt haben.

Notiere dir im Kopf oder auf einem separaten Block, welche Zahlen du besonders oft genutzt hast, wie viele Reihen du abgeschlossen hast und wo dir am Ende Felder gefehlt haben. Beim nächsten Spiel kannst du versuchen, genau diese Schwachstellen anders anzugehen, etwa indem du eine bestimmte Farbe länger offen lässt oder bei einer anderen Farbe bewusst früher auf hohe Zahlen setzt.

FAQ zu Qwixx Big Points

Wie unterscheidet sich Big Points von der klassischen Version?

Die Big-Points-Variante ergänzt den bekannten Ablauf um zusätzliche Wertungsfelder, mit denen hohe Reihenabschlüsse stärker ins Gewicht fallen. Am Zugablauf mit weißen und farbigen Würfeln ändert sich nichts, aber das Punktepotenzial pro Reihe steigt deutlich.

Muss ich bei Big Points andere Voraussetzungen zum Schließen einer Reihe beachten?

Die Bedingung, dass die letzte Zahl einer Farbreihe nur eingekreist werden darf, wenn in dieser Reihe bereits mindestens fünf Kreuze gesetzt wurden, bleibt erhalten. Beim Schließen profitierst du jedoch zusätzlich von den erweiterten Wertungsfeldern, wenn du viele Kreuze gesammelt hast.

Wie werden die zusätzlichen Big-Points-Felder genutzt?

Die Zusatzfelder greifen meist an klar markierten Stellen des Spielzettels, etwa ab einer bestimmten Anzahl an Kreuzen. Erreichst du diese Schwelle, erhältst du Bonuspunkte, die du bei der Endabrechnung zu den normalen Reihenwerten addierst.

Verändert sich die Bedeutung von Fehlwürfen durch die höhere Punkteausbeute?

Fehlwürfe kosten weiterhin feste Minuspunkte, die du am Ende gegen deine Gesamtpunktzahl verrechnen musst. Da die erreichbaren Pluspunkte steigen, kann ein einzelner Fehlwurf in manchen Partien leichter aufgefangen werden, mehrere Fehlversuche bleiben jedoch deutlich spürbar.

Ist die Big-Points-Variante für Einsteiger geeignet?

Neue Spielerinnen und Spieler können ohne Probleme mit dieser Variante starten, weil der grundlegende Ablauf gleich bleibt. Empfehlenswert ist, die normale Wertung einmal kurz zu erklären und dann sofort zu zeigen, wie die zusätzlichen Felder die Punkte erhöhen.

Wie verändert sich die optimale Taktik im Vergleich zur Standardversion?

Höhere Boni belohnen Reihen, in denen du konsequent viele Kreuze setzt und das Schließen gut vorbereitest. Häufig lohnt es sich noch stärker, riskante Lücken zu lassen, wenn dadurch in einer Farbe besonders viele Kreuze und damit die Bonusbereiche erreicht werden.

Darf ich in einem Zug sowohl normale Kreuze als auch Big-Points-Boni erhalten?

Ja, du setzt zunächst wie gewohnt deine Kreuze entsprechend den gewählten Würfelergebnissen. Sobald durch dieses Setzen eine Bonusbedingung erfüllt wird, notierst du zusätzliche Punkte, die bei der Endabrechnung berücksichtigt werden.

Wie behalte ich während des Spiels den Überblick über meine potenziellen Big Points?

Es hilft, die Reihen zu markieren, in denen du die nächste Bonusstufe bald erreichst, etwa indem du gedanklich mitzählst, wie viele Kreuze noch fehlen. Plane deine Züge so, dass du diese Schwelle möglichst mit einem sicheren Wurf erreichst und nicht unnötig viele Zahlen davor auslässt.

Eignet sich diese Variante für Turniere oder längere Spieleabende?

Die Partie dauert in etwa gleich lang, fühlt sich aber meist spannender an, weil einzelne Würfe stärkere Auswirkungen auf die Wertung haben. Für Turniere oder Serien von Partien eignet sie sich gut, da sich unterschiedliche Spielstile deutlicher im Ergebnis zeigen.

Kann man während des Spiels zwischen normaler und Big-Points-Wertung wechseln?

Eine Mischung beider Wertungsarten innerhalb einer einzelnen Partie ist nicht vorgesehen, da der Spielzettel klar auf das jeweilige System ausgelegt ist. Vor Beginn der Runde sollte sich die Gruppe immer auf eine Variante einigen und diese dann bis zum Ende beibehalten.

Fazit

Die Big-Points-Ausführung von Qwixx behält den schnellen, einfachen Ablauf bei und erhöht zugleich die Bedeutung kluger Reihenplanung. Wer die Bonusfelder im Blick behält, wird mit deutlich höheren Punktzahlen belohnt und erlebt spannendere Wendungen bis zur Schlusswertung. Dadurch eignet sich diese Variante sowohl für Familien als auch für erfahrene Runden, die mehr Tiefgang ohne zusätzlichen Regelaufwand suchen.

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