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Pictures Material zuordnen: Wie Fotos richtig nachgebaut werden

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Pictures Material zuordnen: Wie Fotos richtig nachgebaut werden

Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.

AM SPIELTISCH

In 60 Sekunden

Vorbereitung

Nach Abgabe aller Vermutungen werden die geheimen Koordinaten nacheinander aufgedeckt. Wertet ein Werk vollständig aus, bevor ihr zum nächsten wechselt. Für jedes richtig zugeordnete fremde Werk erhält die ratende Person einen Punkt. Für jede …

Spielende

Zu Beginn einer Runde zieht jede Person verdeckt ein Koordinatenplättchen aus dem Beutel. Die Koordinate bezeichnet das Foto, das mit dem eigenen Materialset nachgebildet werden muss. Das Plättchen bleibt geheim; auch Blicke und Reaktionen …

WAS MÖCHTEST DU WISSEN?

Bei Pictures bildet jede Person ein geheimes Foto mit einem von fünf Materialsets nach. Die anderen ordnen das Gebilde anschließend einem Foto im gemeinsamen Raster zu. Gefragt ist keine detailgetreue Kopie: Form, räumliche Anordnung, auffällige Farben und andere unverwechselbare Merkmale müssen genügen, damit genau das richtige Bild erkannt wird.

Ein vollständiges Spiel umfasst fünf Runden. Nach jeder Runde wandern die Materialsets weiter, sodass jede Person einmal mit jedem Set arbeitet. Punkte gibt es sowohl für richtig erkannte Fotos als auch dafür, dass andere das eigene Werk richtig zuordnen.

Die fünf Materialsets verlangen unterschiedliche Bildideen

Pictures enthält fünf Arten von Darstellungsmaterial. Sie bilden keine identischen Werkzeuge mit unterschiedlichen Farben, sondern zwingen zu jeweils einer anderen Übersetzung des Fotomotivs:

  • Farbwürfel im Raster: Die Würfel geben ein grobes, pixelartiges Bild wieder. Entscheidend sind Farbflächen und ihre Positionen.
  • Stöcke und Steine: Linien, Umrisse, Blickrichtungen und markante Größenverhältnisse lassen sich damit andeuten.
  • Schnürsenkel: Sie eignen sich für Konturen, Wege, geschwungene Formen und die Trennung größerer Bildbereiche.
  • Holzbausteine: Mit den räumlichen Formen können Gebäude, Figuren, Höhenunterschiede und Gegenstände dargestellt werden.
  • Symbolkarten: Die aufgedruckten Zeichen werden einzeln oder in Kombination als Hinweise auf Motiv, Form, Anzahl oder Bedeutung eingesetzt.

Du musst nicht jedes Teil eines Sets verwenden. Maßgeblich ist, dass du ausschließlich mit dem Material arbeitest, das dir in dieser Runde zugeteilt wurde. Erklärungen, Geräusche, Gesten oder zusätzliche Gegenstände würden die Zuordnung unerlaubt erleichtern.

Das gemeinsame Fotoraster vorbereiten

Für die Grundpartie werden 16 Fotokarten offen als Raster aus vier Spalten und vier Reihen ausgelegt. Die Spalten erhalten die Buchstaben A bis D, die Reihen die Zahlen 1 bis 4. Jedes Foto besitzt damit eine eindeutige Koordinate, etwa A3 oder D1.

  1. Mische die Fotokarten und lege 16 davon offen in einem 4-mal-4-Raster aus.
  2. Ordne die Buchstaben und Zahlen so an, dass jede Kartenposition klar ablesbar ist.
  3. Lege die Koordinatenplättchen in den Beutel.
  4. Jede Person erhält eines der fünf Materialsets, ein Wertungsblatt und einen Stift.
  5. Bestimmt für die Auswertung eine feste Reihenfolge der Personen beziehungsweise Materialsets. So ist später eindeutig, zu welchem Werk eine Vermutung gehört.

Das Raster bleibt während der Partie liegen. Die Beteiligten müssen alle Fotos gut sehen können, zugleich aber genügend Platz vor sich haben, um ihre Darstellungen zu bauen.

Vom geheimen Plättchen zum erkennbaren Bild

Zu Beginn einer Runde zieht jede Person verdeckt ein Koordinatenplättchen aus dem Beutel. Die Koordinate bezeichnet das Foto, das mit dem eigenen Materialset nachgebildet werden muss. Das Plättchen bleibt geheim; auch Blicke und Reaktionen sollten nicht verraten, welches Motiv gewählt wurde.

Beim Bauen geht es um eine eindeutige visuelle Verbindung zum Original. Zuerst lohnt sich die Frage, wodurch sich das geheime Foto von den übrigen 15 Bildern unterscheidet. Ein rotes Objekt vor hellem Hintergrund kann beispielsweise wichtiger sein als kleine Einzelheiten. Zeigen mehrere Fotos ähnliche Motive, muss die Darstellung zusätzlich ein unterscheidendes Merkmal vermitteln, etwa die Richtung einer Linie, die Anzahl auffälliger Elemente oder die Lage des Hauptmotivs.

Die Abstraktion richtet sich nach dem Material. Mit den Farbwürfeln wird ein Gesicht möglicherweise nur zu einer hellen Fläche mit dunklen Punkten. Mit Stöcken und Steinen kann dasselbe Motiv durch einen runden Stein und wenige Linien angedeutet werden. Diese Darstellungen dürfen sehr verschieden aussehen und trotzdem auf dasselbe Foto verweisen.

Welche Informationen besonders gut funktionieren

  • Position: Liegt das Hauptmotiv oben, unten, mittig oder am Rand?
  • Richtung: Verläuft etwas waagerecht, senkrecht, diagonal oder bogenförmig?
  • Größenverhältnis: Gibt es ein großes Element neben mehreren kleinen?
  • Farbverteilung: Welche Farbfläche prägt das Foto und wo befindet sie sich?
  • Silhouette: Ist eine typische Außenform leichter zu erkennen als einzelne Details?

Schriftliche Hinweise sind nicht Teil der Darstellung. Auch eine Koordinate darf weder gelegt noch auf andere Weise codiert werden. Das Material soll das abgebildete Motiv vermitteln, nicht seine Position im Raster.

Alle Werke den Fotokarten zuordnen

Sobald alle fertig sind, beginnt die Zuordnung. Jede Person betrachtet die Werke der anderen und trägt für jedes davon genau eine vermutete Koordinate auf dem eigenen Blatt ein. Das eigene Werk wird nicht geraten.

Die Einträge sollten eindeutig einer Person oder einem Materialset zugeordnet sein. Absprachen sind während dieser Phase nicht erlaubt. Niemand darf erläutern, was ein Bauteil darstellen soll, auf einzelne Fotos zeigen oder eine falsche Vermutung durch eine Reaktion korrigieren.

Mehrere Personen dürfen dasselbe Foto nachbauen, wenn sie zufällig dasselbe Koordinatenplättchen gezogen haben. Ebenso darfst du für mehrere fremde Werke dieselbe Koordinate notieren, falls du glaubst, dass ihnen dasselbe Motiv zugrunde liegt. Die Darstellungen werden unabhängig voneinander gewertet.

Ein vollständiges Zuordnungsbeispiel

Person A hat das Materialset mit Stöcken und Steinen und zieht verdeckt C2. Auf dem Foto C2 ist ein auffälliges rundes Hauptmotiv zu sehen, von dem mehrere längliche Formen ausgehen. A legt einen größeren Stein in die Mitte und ordnet die Stöcke strahlenförmig darum an.

Person B vergleicht dieses Werk mit allen 16 Fotokarten und trägt bei A die Koordinate C2 ein. Person C entscheidet sich für B2, weil dort ein ähnlicher Bildaufbau zu sehen ist. Bei der Auflösung erhält B einen Punkt für die richtige Zuordnung. C erhält für diese Vermutung keinen Punkt. A bekommt einen Punkt, weil eine andere Person das Werk richtig erkannt hat.

Das Beispiel zeigt zugleich die doppelte Wertung: Eine richtige Vermutung zählt für die ratende Person, während derselbe Treffer auch der Person zugutekommt, die das Motiv gebaut hat.

Auflösung und Punkte ohne Verwechslungen

Nach Abgabe aller Vermutungen werden die geheimen Koordinaten nacheinander aufgedeckt. Wertet ein Werk vollständig aus, bevor ihr zum nächsten wechselt.

  • Für jedes richtig zugeordnete fremde Werk erhält die ratende Person einen Punkt.
  • Für jede Person, die das eigene Werk richtig zugeordnet hat, erhält die bauende Person ebenfalls einen Punkt.

Angenommen, du erkennst in einer Runde drei fremde Fotos richtig. Dafür erhältst du drei Punkte. Wird dein eigenes Werk von zwei Personen richtig zugeordnet, kommen zwei Punkte hinzu. Dein Rundenergebnis beträgt somit fünf Punkte.

Eine falsche Zuordnung verursacht keinen Punktabzug. Auch dafür, dass niemand das eigene Werk erkennt, werden keine Minuspunkte vergeben. Entscheidend ist allein die Zahl der richtigen Zuordnungen.

Rundenwechsel und Ende der Partie

Nach der Wertung werden die Koordinatenplättchen zurück in den Beutel gelegt. Die Materialsets wandern in einer festgelegten Richtung zur nächsten Person. Danach zieht jede Person eine neue geheime Koordinate und baut mit dem neu erhaltenen Material.

Nach fünf Runden hat jede Person mit allen fünf Materialsets gespielt. Nun werden sämtliche Punkte addiert. Wer die höchste Gesamtpunktzahl erreicht, gewinnt. Bei Gleichstand teilen sich die betreffenden Personen den Sieg.

Bei weniger als fünf Personen bleiben Materialsets zunächst unbesetzt. Der Wechsel muss trotzdem so organisiert werden, dass jede Person im Verlauf der fünf Runden jedes Set genau einmal verwendet. Legt die Sets dafür in eine feste Reihenfolge und gebt sie einschließlich der vorübergehend unbenutzten Sets nach jeder Runde um eine Position weiter.

Regelfehler, die die Bilderrätsel verfälschen

Die meisten Unklarheiten entstehen nicht beim Bauen, sondern durch Informationen, die unbeabsichtigt außerhalb des Materials vermittelt werden. Diese Grenzen halten die Runde fair:

  • Das geheime Koordinatenplättchen wird niemandem gezeigt.
  • Während der Zuordnung werden keine Hinweise gegeben und keine Vermutungen kommentiert.
  • Das eigene Werk erhält keinen Rateeintrag.
  • Die Darstellung darf nicht einfach Buchstabe und Zahl der Koordinate codieren.
  • Die Punkte für das Raten und die Punkte für das Erratenwerden werden getrennt erfasst und danach addiert.
  • Die Materialsets wechseln nach jeder Runde, während das gemeinsame Fotoraster bestehen bleibt.

Ein Bild muss weder schön noch realistisch sein. Eine gute Pictures-Darstellung reduziert das Foto auf diejenigen Merkmale, die es innerhalb des ausliegenden Rasters unverwechselbar machen. Genau dieser Vergleich mit den 15 anderen Motiven entscheidet, ob aus wenigen Würfeln, Linien, Steinen, Bausteinen oder Symbolen ein lösbares Bilderrätsel wird.

HÄUFIGE REGELFEHLER

Das wird häufig falsch gespielt

  • Regelfehler, die die Bilderrätsel verfälschen
HÄUFIGE FRAGEN

Regelfragen zu diesem Spiel

Welche Informationen besonders gut funktionieren

Position: Liegt das Hauptmotiv oben, unten, mittig oder am Rand? Richtung: Verläuft etwas waagerecht, senkrecht, diagonal oder bogenförmig? Größenverhältnis: Gibt es ein großes Element neben mehreren kleinen? Farbverteilung: Welche Farbfläche prägt das Foto und wo befindet sie sich? Silhouette: Ist eine typische Außenform leichter zu erkennen als einzelne Details? Schriftliche Hinweise sind nicht Teil der Darstellung. Auch eine Koordinate darf weder gelegt noch auf andere Weise codiert werden. Das Material …

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