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Phase 10 Handkarten loswerden: So funktioniert das Anlegen an fremde Phasen

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Phase 10 Handkarten loswerden: So funktioniert das Anlegen an fremde Phasen

Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.

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Mein Zug

Deine eigene Phase liegt bereits vor dir. Spieler A hat einen Satz aus vier Neunen ausgelegt. Vor Spieler B liegt die Zahlenfolge 4–5–6–7. Auf deiner Hand befinden sich eine 9, eine 3, eine 8 …

Spielende

Solange deine persönliche Phase noch auf der Hand ist, darfst du keine Karten an bereits ausliegende Kombinationen anderer Spieler anlegen. Das gilt auch dann, wenn mehrere deiner Karten dort passen würden. Erst nachdem du …

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Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder teilweise mithilfe generativer KI erstellt. Das Titelbild stammt entweder aus eigener KI-gestützter Erstellung oder aus einer lizenzierten Bildquelle.

Bei Phase 10 darfst du passende Handkarten an die ausgelegte Phase eines Mitspielers anlegen. Voraussetzung ist, dass du deine eigene Phase in dieser Runde bereits vollständig ausgelegt hast. Danach kannst du während deines Zuges sowohl die eigene als auch fremde Phasen erweitern und auf diese Weise mehrere Handkarten auf einmal loswerden.

Eine beliebige Karte irgendwo abzulegen, ist jedoch nicht erlaubt. Jede angelegte Karte muss die betreffende Kombination regelgerecht ergänzen: Ein Satz verlangt dieselbe Zahl, eine Zahlenfolge wird an einem ihrer Enden fortgesetzt und eine Farbfolge nimmt nur Karten der passenden Farbe auf.

Die entscheidende Voraussetzung: Deine eigene Phase liegt aus

Solange deine persönliche Phase noch auf der Hand ist, darfst du keine Karten an bereits ausliegende Kombinationen anderer Spieler anlegen. Das gilt auch dann, wenn mehrere deiner Karten dort passen würden.

Erst nachdem du die für diese Runde geforderte Phase vollständig ausgelegt hast, ist das Anlegen freigeschaltet. Das kann unmittelbar in demselben Zug geschehen: Du ziehst eine Karte, legst deine vollständige Phase aus, fügst anschließend geeignete übrige Handkarten an ausliegende Phasen an und beendest deinen Zug mit einer Ablagekarte. Du musst also nicht bis zu deinem nächsten Zug warten.

Welche Handkarte passt zu welcher fremden Phase?

Ob eine Karte angelegt werden darf, richtet sich nicht danach, wem die ausgelegte Phase gehört. Maßgeblich ist ausschließlich die Art der Kombination.

  • Sätze aus gleichen Zahlen: An einen Satz aus Siebenen darfst du weitere Siebenen anlegen. Farbe und Kartenmotiv spielen für den Zahlenwert keine Rolle.
  • Zahlenfolgen: Eine Folge wird in lückenloser Reihenfolge an einem Ende erweitert. Liegt beispielsweise 3–4–5–6 aus, passen eine 2 vor die 3 oder eine 7 hinter die 6. Eine weitere 4 darf nicht angelegt werden, weil sie die Folge nicht verlängert.
  • Karten einer Farbe: Bei einer ausgelegten Farbkombination darfst du weitere Karten derselben Farbe hinzufügen. Ihre Zahlen sind dafür unerheblich.
  • Kombinierte Phasen: Besteht eine Phase aus mehreren getrennten Gruppen, muss die Karte zur richtigen Gruppe passen. Bei zwei Zahlensätzen wird eine Karte deshalb an den Satz mit derselben Zahl gelegt.

Eine bereits ausgelegte Kombination darf nicht umgebaut werden, um eine Handkarte passend zu machen. Karten werden weder zwischen Gruppen verschoben noch gegen andere Karten ausgetauscht.

Der Zug in der richtigen Reihenfolge

  1. Ziehe eine Karte vom Nachziehstapel oder vom Ablagestapel.
  2. Lege deine vollständige Phase aus, falls du sie erfüllen kannst und noch nicht ausgelegt hast.
  3. Lege beliebig viele passende Handkarten an deine eigene oder an fremde ausgelegte Phasen an.
  4. Lege zum Abschluss eine Handkarte auf den Ablagestapel, sofern du nicht bereits durch das Anlegen deine letzte Karte losgeworden bist.

Du darfst in einem Zug mehrere Kombinationen bedienen. Beispielsweise kann eine Handkarte einen fremden Zahlensatz ergänzen, während eine zweite Karte an eine Zahlenfolge eines anderen Spielers passt. Eine Verpflichtung zum Anlegen besteht nicht; du entscheidest, welche legalen Karten du ausspielst.

Ein Spielzug mit zwei fremden Phasen

Deine eigene Phase liegt bereits vor dir. Spieler A hat einen Satz aus vier Neunen ausgelegt. Vor Spieler B liegt die Zahlenfolge 4–5–6–7. Auf deiner Hand befinden sich eine 9, eine 3, eine 8 und eine weitere Karte.

Nach dem Ziehen kannst du die 9 an den Satz von Spieler A legen. Die 3 passt an den unteren Rand der Folge von Spieler B, die 8 an deren oberen Rand. Alle drei Karten dürfen innerhalb desselben Zuges angelegt werden. Anschließend wirfst du die verbleibende Karte ab und beendest damit die Runde, sofern sie deine letzte Handkarte war.

Die Reihenfolge der beiden Karten an der Zahlenfolge ist praktisch relevant: Beide Erweiterungen müssen am Ende als lückenlose Folge erkennbar sein. In diesem Fall entsteht 3–4–5–6–7–8.

Joker und Aussetzen-Karten beim Anlegen

Ein Joker kann auch beim Anlegen verwendet werden, sofern er die betreffende Kombination regelgerecht erweitert. Bei einer Zahlenfolge übernimmt er den benötigten Zahlenwert; bei einer Farbkombination steht er für die erforderliche Farbe. Seine Position sollte eindeutig zeigen, welchen Wert beziehungsweise welche Farbe er ersetzt.

Eine Aussetzen-Karte gehört dagegen nicht zu einer Phase und kann deshalb weder an einen Zahlensatz noch an eine Folge oder Farbkombination angelegt werden. Sie wird entsprechend ihrer besonderen Funktion gespielt.

Wann das Anlegen die Runde beendet

Sobald ein Spieler seine letzte Handkarte loswird, endet die laufende Runde. Das kann durch das Ablegen auf den Ablagestapel geschehen, aber ebenso durch das Anlegen der letzten Karte an eine eigene oder fremde Phase. Die anderen Spieler erhalten danach keinen weiteren Zug.

Für den Fortschritt zur nächsten Phase zählt weiterhin, ob die eigene geforderte Phase in dieser Runde ausgelegt wurde. Wer ausschließlich passende Karten für fremde Phasen besitzt, die eigene Aufgabe aber noch nicht erfüllen konnte, darf diese Karten nicht anlegen und steigt nicht allein dadurch zur nächsten Phase auf.

Diese Abgrenzung klärt die häufigsten Streitfälle

  • Eigene Phase noch nicht ausgelegt: kein Anlegen an andere Spieler.
  • Eigene Phase soeben ausgelegt: Anlegen ist noch im selben Zug möglich.
  • Mehrere passende Handkarten: Sie dürfen im selben Zug an verschiedene ausliegende Phasen verteilt werden.
  • Karte passt nur nach einem Umbau: Das Anlegen ist nicht erlaubt.
  • Letzte Handkarte passt an eine fremde Phase: Das Anlegen beendet die Runde sofort.

Diese Erklärung bezieht sich auf das klassische Phase 10. Bei Phase 10 Master, Phase 10 Twist oder anderen eigenständigen Varianten können zusätzliche Spielpläne, Karten oder abweichende Abläufe gelten. In einer solchen Ausgabe ist für den Streitfall die Anleitung der verwendeten Version maßgeblich.

HÄUFIGE REGELFEHLER

Das wird häufig falsch gespielt

  • Diese Abgrenzung klärt die häufigsten Streitfälle
HÄUFIGE FRAGEN

Regelfragen zu diesem Spiel

Welche Handkarte passt zu welcher fremden Phase?

Ob eine Karte angelegt werden darf, richtet sich nicht danach, wem die ausgelegte Phase gehört. Maßgeblich ist ausschließlich die Art der Kombination. Sätze aus gleichen Zahlen: An einen Satz aus Siebenen darfst du weitere Siebenen anlegen. Farbe und Kartenmotiv spielen für den Zahlenwert keine Rolle.Zahlenfolgen: Eine Folge wird in lückenloser Reihenfolge an einem Ende erweitert. Liegt beispielsweise 3–4–5–6 aus, passen eine 2 vor die 3 oder eine 7 hinter die …

Wann das Anlegen die Runde beendet

Sobald ein Spieler seine letzte Handkarte loswird, endet die laufende Runde. Das kann durch das Ablegen auf den Ablagestapel geschehen, aber ebenso durch das Anlegen der letzten Karte an eine eigene oder fremde Phase. Die anderen Spieler erhalten danach keinen weiteren Zug. Für den Fortschritt zur nächsten Phase zählt weiterhin, ob die eigene geforderte Phase in dieser Runde ausgelegt wurde. Wer ausschließlich passende Karten für fremde Phasen besitzt, die eigene …

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