Jenga-Stein zurückschieben: Was während eines Zuges noch erlaubt ist
Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.
In 60 Sekunden
Ein Stein darf nur aus einer Ebene unterhalb der höchsten vollständig aufgebauten Dreierreihe entnommen werden. Lose oder unvollständige Reihen weiter oben sind daher keine Auswahlzone. Nach der Entnahme wird der Stein oben quer zur …
Bewegt sich beim Zurückschieben unbeabsichtigt ein benachbarter Stein, solltest du auch diese Verschiebung mit deiner einen Spielhand korrigieren, bevor du fortfährst. Die zweite Hand darf den Turm dabei nicht festhalten. Beginnt der Turm sichtbar …
Beim klassischen Hasbro-Jenga darfst du einen getesteten Stein zurückschieben, wenn du ihn nur gelockert oder aus seiner ursprünglichen Lage bewegt hast. Du musst ihn mit derselben Hand wieder ordentlich an seinen Platz bringen, bevor du einen anderen Stein prüfst. Ein vollständig entnommener Stein wird dagegen oben auf den Turm gelegt und nicht mehr in die alte Lücke zurückgesetzt.
Testen ist erlaubt, Entnehmen legt die weitere Aktion fest
Während deines Zuges darfst du verschiedene Steine vorsichtig berühren, um einen lockeren Kandidaten zu finden. Dabei gilt weiterhin die Ein-Hand-Regel: Du verwendest nur eine Hand und darfst die andere nicht zum Stabilisieren des Turms einsetzen.
Beim Prüfen kann sich ein Stein sichtbar verschieben oder ein Stück aus dem Turm ragen. Solange du ihn noch nicht vollständig herausgenommen hast, darfst und musst du diese Verschiebung korrigieren, wenn du dich gegen diesen Stein entscheidest. Erst nachdem er wieder an seinem ursprünglichen Platz sitzt, testest du einen anderen Stein.
- Nur berührt, aber nicht verschoben: Du darfst direkt einen anderen Stein prüfen.
- Teilweise herausgeschoben: Du darfst ihn weiter herausziehen oder vollständig zurücksetzen.
- Vollständig aus dem Turm genommen: Dieser Stein gehört oben auf den Turm.
- Beim Testen aus seiner Lage bewegt und verworfen: Zuerst mit derselben Hand zurücksetzen, danach weitersuchen.
Das Zurücksetzen ist somit keine Möglichkeit, eine abgeschlossene Entnahme rückgängig zu machen. Es stellt lediglich den Zustand wieder her, den du beim Suchen nach einem geeigneten Stein verändert hast.
Ein Zugbeispiel mit einem gelockerten Stein
Du berührst einen Stein in einer zulässigen Ebene und schiebst ihn etwa ein Stück nach außen. Dabei merkst du, dass er schwerer zu bewegen ist als erwartet. Du darfst ihn mit deiner Spielhand vollständig in seine vorherige Position zurückschieben. Sobald er wieder richtig sitzt, kannst du mit derselben Hand einen anderen Stein testen.
Ziehst du den ersten Stein hingegen vollständig aus dem Turm, ist die Entscheidung gefallen: Du setzt genau diesen Stein oben auf. Ihn danach wieder in die entstandene Lücke zu schieben und stattdessen einen anderen Stein zu wählen, entspricht nicht dem vorgesehenen Ablauf.
Was bei weiteren verschobenen Steinen gilt
Bewegt sich beim Zurückschieben unbeabsichtigt ein benachbarter Stein, solltest du auch diese Verschiebung mit deiner einen Spielhand korrigieren, bevor du fortfährst. Die zweite Hand darf den Turm dabei nicht festhalten. Beginnt der Turm sichtbar zu kippen, entsteht aus der Erlaubnis zum Zurücksetzen kein Anspruch auf eine Rettung mit beiden Händen.
Fällt der Turm während deines laufenden Zuges um, verlierst du die Partie. Das gilt auch dann, wenn der Einsturz beim Prüfen oder Zurücksetzen eines Steins ausgelöst wird. Entscheidend ist nicht, ob der ausgewählte Stein bereits oben lag, sondern ob dein Zug zu diesem Zeitpunkt beendet war.
Wann der Zug tatsächlich vorbei ist
Nach dem Herausziehen platzierst du den Stein oben auf dem Turm. Der Zug endet beim klassischen Jenga spätestens zehn Sekunden nach dem Aufsetzen oder früher, sobald die nächste Person den Turm berührt. Fällt der Turm innerhalb dieser Zeit als Folge deines Zuges, wird der Einsturz noch dir zugerechnet.
Die Wartezeit ist besonders wichtig, wenn der Turm nach dem Auflegen schwankt. Ein schnelles Loslassen beendet den Zug nicht automatisch. Berührt die nächste Person den Turm vor Ablauf der zehn Sekunden, übernimmt sie den laufenden Zug.
Grenze bei wiederholtem Testen und Sonderausgaben
Die klassischen Regeln erlauben das Prüfen mehrerer Steine und verlangen das Zurücksetzen eines dabei aus seiner Lage bewegten Steins. Sie regeln jedoch nicht jede denkbare Wiederholung ausdrücklich. Ob derselbe zurückgesetzte Stein mehrfach hintereinander getestet werden darf, lässt sich daher am besten vor Spielbeginn als Gruppenregel festlegen. Eine solche Absprache darf die Ein-Hand-Regel und das vorgeschriebene Zurücksetzen nicht stillschweigend aufheben.
Diese Einordnung bezieht sich auf Classic Jenga von Hasbro. Bei Jenga Xtreme, thematischen Ausgaben oder Varianten können Aufbau und Zugregeln abweichen. Für einen Streitfall ist die zur jeweiligen Ausgabe gehörende Hasbro-Spielanleitung maßgeblich; prüfe dort den Abschnitt zum Berühren, Bewegen und Zurücksetzen von Steinen sowie die Regel zum Zugende.
Welche Steine überhaupt gewählt werden dürfen
Ein Stein darf nur aus einer Ebene unterhalb der höchsten vollständig aufgebauten Dreierreihe entnommen werden. Lose oder unvollständige Reihen weiter oben sind daher keine Auswahlzone. Nach der Entnahme wird der Stein oben quer zur darunterliegenden Reihe aufgelegt. Eine neue Ebene darüber darf erst begonnen werden, wenn die darunterliegende oberste Ebene wieder aus drei Steinen besteht.
Das begrenzt auch das Zurückschieben: Du darfst einen nur teilweise herausgezogenen, grundsätzlich zulässigen Stein wieder in seine bisherige Lücke setzen. Einen Stein aus einer nicht erlaubten oberen Ebene herauszuziehen und anschließend zurückzulegen, macht den Versuch nicht zu einer regelgerechten Auswahl.
Regelfragen zu diesem Spiel
Was bei weiteren verschobenen Steinen gilt
Bewegt sich beim Zurückschieben unbeabsichtigt ein benachbarter Stein, solltest du auch diese Verschiebung mit deiner einen Spielhand korrigieren, bevor du fortfährst. Die zweite Hand darf den Turm dabei nicht festhalten. Beginnt der Turm sichtbar zu kippen, entsteht aus der Erlaubnis zum Zurücksetzen kein Anspruch auf eine Rettung mit beiden Händen. Fällt der Turm während deines laufenden Zuges um, verlierst du die Partie. Das gilt auch dann, wenn der Einsturz beim …
Wann der Zug tatsächlich vorbei ist
Nach dem Herausziehen platzierst du den Stein oben auf dem Turm. Der Zug endet beim klassischen Jenga spätestens zehn Sekunden nach dem Aufsetzen oder früher, sobald die nächste Person den Turm berührt. Fällt der Turm innerhalb dieser Zeit als Folge deines Zuges, wird der Einsturz noch dir zugerechnet. Die Wartezeit ist besonders wichtig, wenn der Turm nach dem Auflegen schwankt. Ein schnelles Loslassen beendet den Zug nicht automatisch. Berührt die …
Welche Steine überhaupt gewählt werden dürfen
Ein Stein darf nur aus einer Ebene unterhalb der höchsten vollständig aufgebauten Dreierreihe entnommen werden. Lose oder unvollständige Reihen weiter oben sind daher keine Auswahlzone. Nach der Entnahme wird der Stein oben quer zur darunterliegenden Reihe aufgelegt. Eine neue Ebene darüber darf erst begonnen werden, wenn die darunterliegende oberste Ebene wieder aus drei Steinen besteht. Das begrenzt auch das Zurückschieben: Du darfst einen nur teilweise herausgezogenen, grundsätzlich zulässigen Stein wieder …
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