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Exploding Kittens Angriffskarte: Wie viele Züge danach gemacht werden müssen

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Exploding Kittens Angriffskarte: Wie viele Züge danach gemacht werden müssen

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Mein Zug

A spielt eine Angriffskarte. Der eigene Zug von A endet ohne Kartenziehen. B schuldet nun zwei Züge. B spielt im ersten Zug eine Blick-in-die-Zukunft-Karte. Diese Aktion allein beendet den Zug nicht. B zieht anschließend …

WAS MÖCHTEST DU WISSEN?

Nach einer Angriffskarte muss die nächste Person grundsätzlich zwei Züge hintereinander ausführen. Jeder dieser Züge wird einzeln gespielt und endet normalerweise mit dem Ziehen einer Karte. Eine weitere Angriffskarte kann die Verpflichtung weitergeben und erhöhen; eine Aussetzen-Karte beendet dagegen nur einen der noch offenen Züge.

Die Angriffskarte erzeugt zwei getrennte Züge

Wer eine Angriffskarte ausspielt, beendet damit den eigenen Zug, ohne eine Karte zu ziehen. Die nächste Person ist nun zweimal nacheinander an der Reihe. Das sind nicht zwei Aktionen innerhalb eines einzigen Zuges, sondern zwei vollständige Züge.

  1. Im ersten Zug dürfen beliebig viele zulässige Aktionskarten gespielt werden. Das Ziehen einer Karte beendet diesen Zug.
  2. Direkt danach beginnt der zweite Zug derselben Person. Auch dieser endet normalerweise mit dem Ziehen einer Karte.
  3. Erst wenn beide Züge abgearbeitet oder durch passende Karten beendet beziehungsweise weitergegeben wurden, kommt die folgende Person an die Reihe.

Eine Person kann somit im ersten Zug eine Karte ziehen und muss danach trotzdem noch ihren zweiten Zug spielen. Das wird leicht übersehen, weil das Kartenziehen unter normalen Umständen den Wechsel zur nächsten Person auslöst.

Was beim Ausspielen einer weiteren Angriffskarte passiert

Eine Angriffskarte kann während der auferlegten Züge gespielt werden. Sie beendet die eigenen noch offenen Züge ohne Kartenziehen und gibt die Verpflichtung an die nächste Person weiter. Nach der Stapelregel kommen zwei weitere Züge hinzu.

Hat B durch eine Angriffskarte zwei Züge erhalten und spielt sofort selbst eine Angriffskarte, muss C vier Züge übernehmen. Muss B bereits vier Züge ausführen und antwortet mit einer Angriffskarte, liegen bei C sechs Züge. Die Anzahl wächst also mit jeder weitergegebenen Angriffskarte um zwei.

Für die Abrechnung ist es hilfreich, die offenen Züge sichtbar mitzuzählen. Wurde bereits ein vollständiger Zug ausgeführt, zählt dieser nicht erneut. Hat B beispielsweise den ersten von zwei Zügen durch Kartenziehen beendet und spielt im zweiten Zug eine Angriffskarte, wird nur die noch offene Verpflichtung zusammen mit dem neuen Angriff weitergegeben. Die genaue Formulierung auf der Angriffskarte beziehungsweise im Regelblatt der vorhandenen Ausgabe ist dabei maßgeblich, weil ältere Auflagen die Verkettung abweichend beschreiben können.

Aussetzen, Nein und andere Aktionskarten richtig einordnen

Eine Aussetzen-Karte beendet einen einzelnen Zug, ohne dass eine Karte gezogen wird. Bei zwei offenen Zügen reicht daher eine Aussetzen-Karte nicht aus, um beide zu erledigen: Der erste Zug ist beendet, der zweite beginnt unmittelbar danach. Zwei Aussetzen-Karten können entsprechend zwei offene Züge abdecken.

Eine Nein-Karte verhindert die Wirkung der Angriffskarte, sofern sie rechtzeitig gespielt und nicht ihrerseits durch eine Nein-Karte aufgehoben wird. Der Angriff erzeugt dann keine zusätzlichen Züge. Das unterscheidet die Nein-Karte von der Aussetzen-Karte: Nein hebt die ausgespielte Aktion auf, während Aussetzen einen bereits anstehenden Zug beendet.

Andere Aktionskarten wie Mischen, Blick in die Zukunft oder Kartenkombinationen beenden den Zug nicht automatisch. Nach ihrer Ausführung bleibt die Person am Zug und muss am Ende normalerweise ziehen. Unter einem Angriff gilt das für jeden der auferlegten Züge getrennt.

Ein vollständiger Ablauf mit drei Personen

A spielt eine Angriffskarte. Der eigene Zug von A endet ohne Kartenziehen. B schuldet nun zwei Züge.

  1. B spielt im ersten Zug eine Blick-in-die-Zukunft-Karte. Diese Aktion allein beendet den Zug nicht. B zieht anschließend eine Karte; damit ist der erste Zug erledigt.
  2. B beginnt sofort den zweiten Zug und spielt eine Aussetzen-Karte. Dieser Zug endet ohne Kartenziehen.
  3. Da keine weiteren Züge für B offen sind, ist nun C regulär an der Reihe.

Hätte B im zweiten Schritt statt der Aussetzen-Karte eine weitere Angriffskarte gespielt, würden die nach dieser Ausgabe geltenden offenen Züge an C weitergereicht und um zwei erhöht. Bei Unklarheit zwischen verschiedenen Kartentexten gilt das Regelblatt der gespielten Ausgabe; Karten und Regeln aus unterschiedlichen Auflagen sollten nicht stillschweigend miteinander vermischt werden.

Die sichere Zählweise am Spieltisch

Notiert oder benennt nach einem Angriff zunächst die Zahl der offenen Züge. Verringert sie erst dann um eins, wenn ein Zug tatsächlich durch Kartenziehen oder eine zugbeendende Karte abgeschlossen wurde. Bei einer weiteren Angriffskarte werden die laut Ausgabe verbleibenden Züge weitergegeben und zwei neue hinzugefügt.

  • Eine Angriffskarte gegen einen regulären Zug: Die nächste Person übernimmt zwei Züge.
  • Eine Aussetzen-Karte während des Angriffs: Ein offener Zug entfällt.
  • Eine rechtzeitig gespielte Nein-Karte: Die angegriffene Aktion wird aufgehoben.
  • Eine gewöhnliche Aktionskarte: Der laufende Zug bleibt bestehen, bis er ordnungsgemäß endet.

Der entscheidende Unterschied lautet somit: Eine Angriffskarte betrifft die Anzahl vollständiger Züge, nicht lediglich die Anzahl erlaubter Kartenaktionen. Wer diese offenen Züge einzeln mitzählt, kann auch längere Angriffsketten ohne Streit auflösen.

Exploding Kitten während eines Angriffs ziehen

Zieht eine angegriffene Person in einem ihrer offenen Züge eine Exploding-Kitten-Karte, zählt dieses Ziehen zunächst als Ende genau dieses einen Zuges. Hat die Person eine Entschärfungskarte, entschärft sie das Kätzchen und legt es verdeckt an eine gewünschte Stelle im Nachziehstapel zurück. Sind danach noch weitere Angriffszüge offen, muss sie diese anschließend trotzdem ausführen.

Ohne Entschärfungskarte scheidet die Person sofort aus. Die übrigen offenen Züge werden dann nicht mehr von ihr gespielt. Für den weiteren Ablauf ist entscheidend, ob und wie die verwendete Ausgabe das Ausscheiden und die Zugreihenfolge bei verbleibenden Personen regelt.

HÄUFIGE FRAGEN

Regelfragen zu diesem Spiel

Was beim Ausspielen einer weiteren Angriffskarte passiert

Eine Angriffskarte kann während der auferlegten Züge gespielt werden. Sie beendet die eigenen noch offenen Züge ohne Kartenziehen und gibt die Verpflichtung an die nächste Person weiter. Nach der Stapelregel kommen zwei weitere Züge hinzu. Hat B durch eine Angriffskarte zwei Züge erhalten und spielt sofort selbst eine Angriffskarte, muss C vier Züge übernehmen. Muss B bereits vier Züge ausführen und antwortet mit einer Angriffskarte, liegen bei C sechs Züge. …

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