Catan größte Rittermacht: Wann die Karte den Besitzer wechselt
Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.
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Die Siegpunkte gehören immer dem momentanen Besitzer der Karte „Größte Rittermacht“. Bei einem Besitzwechsel verliert der bisherige Inhaber zwei Punkte, während der neue Inhaber zwei Punkte erhält. Die Punkte werden also nicht zusätzlich neu …
Jeder regelgerecht ausgespielte Ritter zählt für die größte Rittermacht, auch wenn der Räuberzug keinen Rohstoffdiebstahl ermöglicht. Setzt der Spieler den Räuber auf ein Feld, an dem keine gegnerische Siedlung oder Stadt steht, oder hat …
Die Karte „Größte Rittermacht“ wechselt bei Catan sofort den Besitzer, sobald ein anderer Spieler mehr Ritterkarten ausgespielt hat als der bisherige Inhaber. Gleichstand reicht nicht aus. Hat der Kartenbesitzer beispielsweise drei Ritter ausgespielt, übernimmt ein Mitspieler die Karte erst mit seinem vierten ausgespielten Ritter.
Für die Wertung zählen ausschließlich Ritterkarten, die tatsächlich gespielt wurden. Ritter auf der Hand oder neu gekaufte Entwicklungskarten werden nicht berücksichtigt. Die Karte „Größte Rittermacht“ ist zwei Siegpunkte wert und kann deshalb unmittelbar über den Ausgang der Partie entscheiden.
So entsteht die größte Rittermacht
Wer als erster Spieler insgesamt drei Ritterkarten ausgespielt hat, erhält die Karte „Größte Rittermacht“. Die Ritter müssen nicht in unmittelbar aufeinanderfolgenden Zügen gespielt werden. Ihre Anzahl wird über die gesamte Partie hinweg gesammelt.
Jede ausgespielte Ritterkarte bleibt offen vor dem jeweiligen Spieler liegen. Dadurch kann die Runde jederzeit erkennen, wie viele Ritter bereits eingesetzt wurden. Die Entwicklungskarte selbst wird nach ihrer Verwendung zwar abgelegt, bleibt für diese Zählung aber sichtbar beim Spieler.
- Ein oder zwei ausgespielte Ritter reichen noch nicht für die Sonderkarte.
- Der dritte ausgespielte Ritter begründet den ersten Anspruch auf die größte Rittermacht.
- Die zwei Siegpunkte gelten nur für den jeweiligen Besitzer der Sonderkarte.
- Bereits ausgespielte Ritter bleiben für spätere Vergleiche erhalten.
Der Besitzwechsel verlangt eine echte Mehrheit
Ein Mitspieler übernimmt die größte Rittermacht nur, wenn seine Zahl ausgespielter Ritter die Zahl des bisherigen Besitzers übersteigt. Die erforderliche Anzahl hängt daher davon ab, wie viele Ritter der Inhaber inzwischen eingesetzt hat.
Besitzt Spieler A die Sonderkarte mit drei Rittern, passiert bei Spieler Bs drittem Ritter noch nichts. Beide stehen nun bei drei, aber Spieler A behält die Karte. Spielt B später einen vierten Ritter, liegt B mit vier zu drei vorn und erhält die Karte sofort. Die beiden Siegpunkte wechseln zusammen mit ihr.
Hat A vor diesem Zeitpunkt selbst einen vierten Ritter gespielt, benötigt B bereits fünf ausgespielte Ritter. Maßgeblich ist nicht die Zahl, mit der die Karte ursprünglich erworben wurde, sondern der Ritterstand des gegenwärtigen Besitzers im Moment des Vergleichs.
Drei typische Spielstände richtig entscheiden
- Drei Ritter gegen zwei Ritter: Der Spieler mit drei Rittern erhält beziehungsweise behält die größte Rittermacht.
- Drei Ritter gegen drei Ritter: Die Karte bleibt bei ihrem bisherigen Besitzer. Ein Gleichstand löst keinen Wechsel aus.
- Drei Ritter gegen vier Ritter: Der Spieler mit vier ausgespielten Rittern übernimmt die Karte und ihre zwei Siegpunkte.
Gibt es noch keinen Kartenbesitzer, erhält der erste Spieler die größte Rittermacht in dem Moment, in dem er seinen dritten Ritter ausgespielt hat. Ein anderer Spieler kann sie danach nur durch eine höhere Anzahl übernehmen.
Ausgespielt ist nicht dasselbe wie gekauft
Für die größte Rittermacht ist der Erwerb einer Entwicklungskarte ohne Bedeutung. Eine verdeckt auf der Hand liegende Ritterkarte erhöht den Ritterstand nicht. Erst das tatsächliche Ausspielen macht den Ritter für die Sonderwertung sichtbar und wirksam.
Dabei gelten weiterhin die normalen Regeln für Entwicklungskarten: Eine neu gekaufte Ritterkarte darf nicht bereits im selben Zug eingesetzt werden. Außerdem darf ein Spieler in seinem Zug normalerweise nur eine Entwicklungskarte ausspielen. Eine Ansammlung mehrerer Ritterkarten auf der Hand lässt sich daher nicht auf einmal in eine Mehrheit umwandeln.
Das verhindert auch eine häufige Fehlwertung: Vier Ritterkarten auf der Hand sind keine größere Rittermacht als drei offen ausgespielte Ritter. Der Spieler mit den drei bereits verwendeten Karten behält die Sonderkarte.
Wann die zwei Siegpunkte zählen
Die Siegpunkte gehören immer dem momentanen Besitzer der Karte „Größte Rittermacht“. Bei einem Besitzwechsel verliert der bisherige Inhaber zwei Punkte, während der neue Inhaber zwei Punkte erhält. Die Punkte werden also nicht zusätzlich neu erzeugt und bleiben auch nicht beim früheren Besitzer liegen.
Erreicht ein Spieler durch die Übernahme die zum Sieg erforderliche Punktzahl, kann der Wechsel die Partie beenden, sofern die allgemeinen Voraussetzungen für den Spielsieg erfüllt sind. Bei Catan wird der Sieg im eigenen Zug festgestellt. Das ist besonders relevant, weil ein Ritter nur im eigenen Zug gespielt wird und die dadurch gewonnene Sonderkarte sofort zur eigenen Wertung gehört.
Die entscheidende Prüfreihenfolge am Spieltisch
- Zählt nur die offen ausgespielten Ritterkarten des aktiven Spielers.
- Prüft, ob bereits jemand die Karte „Größte Rittermacht“ besitzt.
- Gibt es noch keinen Besitzer, erhält der aktive Spieler die Karte ab seinem dritten ausgespielten Ritter.
- Gibt es bereits einen Besitzer, vergleicht dessen Ritterzahl mit der Ritterzahl des aktiven Spielers.
- Nur bei einer höheren Zahl wechselt die Karte zusammen mit ihren zwei Siegpunkten den Besitzer.
Damit lässt sich der Streitfall eindeutig lösen: Drei ausgespielte Ritter eröffnen den ersten Anspruch, danach zählt ausschließlich die echte Mehrheit. Ein Gleichstand schützt immer den bisherigen Besitzer.
Der Räuberzug ändert die Ritterwertung nicht
Jeder regelgerecht ausgespielte Ritter zählt für die größte Rittermacht, auch wenn der Räuberzug keinen Rohstoffdiebstahl ermöglicht. Setzt der Spieler den Räuber auf ein Feld, an dem keine gegnerische Siedlung oder Stadt steht, oder hat kein betroffener Mitspieler eine Rohstoffkarte, bleibt der Ritter trotzdem ausgespielt und erhöht die eigene Ritterzahl.
Die Erklärung gilt für das Grundspiel Catan und Spielvarianten, in denen Ritter als Entwicklungskarten ausgespielt werden. In Städte & Ritter gelten andere Regeln: Dort werden keine Ritter-Entwicklungskarten für diese Sonderkarte gesammelt; die Karte „Größte Rittermacht“ gehört nicht zur Wertung dieser Erweiterung.
Das wird häufig falsch gespielt
- Ausgespielt ist nicht dasselbe wie gekauft
Regelfragen zu diesem Spiel
Wann die zwei Siegpunkte zählen
Die Siegpunkte gehören immer dem momentanen Besitzer der Karte „Größte Rittermacht“. Bei einem Besitzwechsel verliert der bisherige Inhaber zwei Punkte, während der neue Inhaber zwei Punkte erhält. Die Punkte werden also nicht zusätzlich neu erzeugt und bleiben auch nicht beim früheren Besitzer liegen. Erreicht ein Spieler durch die Übernahme die zum Sieg erforderliche Punktzahl, kann der Wechsel die Partie beenden, sofern die allgemeinen Voraussetzungen für den Spielsieg erfüllt sind. Bei …
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