Between Two Cities Spielanleitung: Regeln, Nachbarn und Punkte

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 13. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2026

Bei diesem Städtebauspiel baut ihr nicht nur eine Stadt, sondern gleich zwei gleichzeitig. Entscheidend ist am Ende nicht die schönste einzelne Metropole, sondern die schwächere eurer beiden Städte, denn nur sie zählt für die Wertung.

Genau daraus entsteht der besondere Reiz: Jeder Zug verlangt eine Abwägung zwischen beiden Seiten, den eigenen Plänen und den Nachbarn am Tisch. Wer die Grundregeln, die Zusammenarbeit mit den Sitznachbarn und das Wertungssystem versteht, spielt deutlich ruhiger und trifft die besseren Entscheidungen.

Worum es im Spiel geht

Ihr seid Stadtplanerinnen und Stadtplaner, die gemeinsam mit ihren direkten Nachbarn je eine Stadt entstehen lassen. Aus den ausgelegten Plättchen wählt ihr in jeder Runde zwei passende Elemente, verteilt sie auf beide Stadtaufbauten und versucht, in beiden Städten ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen. Am Ende zählt nicht die Summe aller Ideen, sondern die Stadt, die schlechter abschneidet.

Dieses Prinzip sorgt dafür, dass ein starkes Plättchen allein wenig bringt, wenn es nur in einer Stadt gut passt. Erst wenn beide Seiten sinnvoll mitziehen, steigt die Endwertung spürbar. Genau deshalb ist die Abstimmung mit den beiden Nachbarn so wichtig.

Spielmaterial und Aufbau

Im Grundspiel liegen Stadtplättchen mit verschiedenen Gebäudetypen aus. Dazu kommen Stadtboards für alle Mitspielenden, Wertungsmarker, Nachbarschaftsmarken und die Karten bzw. Plättchen, aus denen die Auslage gebildet wird. Die genaue Menge hängt von der Spielerzahl ab, das Grundprinzip bleibt aber gleich.

Vor dem Start erhält jede Person zwei Sitznachbarn. Mit beiden wird jeweils eine eigene Stadt geteilt: links entsteht mit dem linken Nachbarn eine Stadt, rechts mit dem rechten Nachbarn. Jede Stadt besteht aus sieben Positionen pro Reihe und wächst über mehrere Runden hinweg.

Der Aufbau läuft in einer festen Reihenfolge ab:

  1. Jede Person erhält ein Stadtboard.
  2. Die Nachbarn links und rechts werden festgelegt.
  3. Die Stadtplättchen werden gemischt und als offene Auswahl vorbereitet.
  4. Wertungsmarker und Übersichtsteile werden griffbereit gelegt.
  5. Die erste Runde beginnt mit einer neuen Auslage.

So läuft eine Runde ab

In jeder Runde liegen mehrere Plättchen offen aus. Reihum wählt ihr jeweils eines davon aus, bis alle ihre Auswahl getroffen haben. Anschließend legt ihr ein zweites Plättchen in derselben Runde, sodass jede Person mit zwei Stadtteilen arbeitet. Diese beiden Plättchen müssen auf die beiden Städte verteilt werden.

Die Reihenfolge ist dabei wichtig: Ihr bewertet nicht nur das einzelne Plättchen, sondern schon die Folge der Platzierung. Ein Gebäude kann links hervorragend wirken, rechts aber die spätere Entwicklung blockieren. Deshalb lohnt es sich, früh auf die Form der Städte zu achten und nicht nur auf den aktuellen Punktewert.

Ein sinnvoller Zug folgt oft diesem Muster:

  1. Die offene Auslage prüfen.
  2. Auf beide Städte schauen und Lücken erkennen.
  3. Das Plättchen wählen, das in mindestens einer Stadt sofort hilft.
  4. Das zweite Plättchen so platzieren, dass die schwächere Seite nicht zurückfällt.
  5. Nach dem Zug die kommenden Kombinationen mitdenken.

Die Bedeutung der Nachbarn

Die Nachbarn sind in diesem Spiel keine Randnotiz, sondern der Kern des Systems. Jede Stadt wird gemeinsam mit einer anderen Person gebaut, und beide Seiten müssen mit dem eigenen Plan zusammenpassen. Wer nur auf den eigenen Vorteil achtet, verschenkt oft Punkte, weil das gemeinsame Stadtbild auf einer Seite zu wenig Synergie bietet.

Anleitung
1Jede Person erhält ein Stadtboard.
2Die Nachbarn links und rechts werden festgelegt.
3Die Stadtplättchen werden gemischt und als offene Auswahl vorbereitet.
4Wertungsmarker und Übersichtsteile werden griffbereit gelegt.
5Die erste Runde beginnt mit einer neuen Auslage.

Darum ist es nützlich, die Tendenzen der Nachbarn zu lesen. Baut die linke Person viele Wohnhäuser, kann die gemeinsame Stadt auf dieser Seite andere Gebäude besser aufnehmen. Setzt die rechte Person stark auf Gewerbe oder Parks, verschiebt sich die Logik der Platzierung entsprechend. Die direkten Mitspielenden beeinflussen also, welche Kombinationen überhaupt sinnvoll sind.

Wichtig ist auch die Balance zwischen beiden Nachbarschaften. Eine starke Verbindung links hilft wenig, wenn rechts zu viele Einzelwerte liegen. Der spätere Endwert richtet sich nach der schlechteren Stadt, also muss die Planung beidseitig tragen.

Wie Punkte vergeben werden

Am Ende jeder Spielphase werden die Gebäude in den beiden gemeinsamen Städten gewertet. Jede Stadt erhält für ihre passende Struktur, ihre angrenzenden Verbindungen und bestimmte Gebäudekombinationen Punkte. Danach wird die Summe beider Städte getrennt betrachtet.

Für die Endwertung zählt nur der niedrigere Wert. Genau das verändert die komplette Spielweise: Wer in einer Stadt sehr stark ist, die andere aber vernachlässigt, landet trotzdem weit hinten. Es geht also nicht um Einzelerfolge, sondern um eine gleichmäßige Entwicklung.

Die Punkte entstehen vor allem durch drei Faktoren:

  • Zusammenhängende Gebäudereihen, die gut zueinander passen
  • Synergien zwischen verschiedenen Bauarten innerhalb einer Stadt
  • Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen beiden Städten

Je besser ein Plättchen in eine längere Struktur eingebettet ist, desto wertvoller wird es. Einzelne Inseln ohne Anschluss bringen meist weniger als ein sauber verzahnter Stadtteil.

Warum die schwächere Stadt entscheidend ist

Das Wertungssystem zwingt zu einem anderen Denken als in vielen anderen Aufbauspielen. Nicht die beste Stadt liefert den Sieg, sondern diejenige, die beide Städte in ein ähnliches Leistungsniveau bringt. Dadurch werden Notlösungen oft wichtiger als Prestigezüge.

Wenn eine Seite bereits stark entwickelt ist, lohnt es sich häufig, dort nur noch gezielt zu verfeinern und die andere Seite aufzuholen. Genau an diesem Punkt werden flexible Entscheidungen belohnt. Wer rechtzeitig erkennt, welche Stadt zurückliegt, kann die Runde so lenken, dass am Schluss beide Seiten dicht beieinander liegen.

Typische Entscheidungen am Tisch

Viele Züge drehen sich um dieselbe Frage: Sofortige Punkte sichern oder die Städte auf längere Sicht vorbereiten? Die richtige Antwort hängt davon ab, wie weit beide Städte bereits entwickelt sind. Steht eine Seite noch fast leer da, braucht sie andere Plättchen als eine Stadt, die bereits mehrere starke Nachbarschaften besitzt.

Auch die Mitspielenden beeinflussen die Entscheidung. Wenn ein Nachbar sichtbar auf eine bestimmte Bauart zielt, kann es sinnvoll sein, die eigene Auswahl darauf abzustimmen, damit beide Städte profitieren. Ein guter Zug erkennt also nicht nur die eigene Lücke, sondern auch die Lage am gemeinsamen Tisch.

Wenn eine Seite deutlich schwächer ist

Dann sollte der Fokus auf Plättchen liegen, die dort mehrere Vorteile gleichzeitig bringen. Ein reiner Einzelwert reicht oft nicht aus, wenn die andere Stadt ohnehin schon vorne liegt. Besser sind Bauteile, die in der schwachen Stadt eine Kette auslösen oder vorhandene Felder sinnvoll schließen.

Wenn die Auslage kaum passt

Dann zählt Schadensbegrenzung. Statt auf das perfekte Plättchen zu warten, ist es meist besser, eine platzierbare Lösung zu nehmen, die wenigstens eine Stadt nicht ausbremst. Gerade in engeren Runden entscheidet oft das geschickte Ausweichen über den Endstand.

Ein sauberer Spielzug von Anfang bis Ende

Wer das Spiel flott und sicher spielen möchte, kann sich an einer einfachen Reihenfolge orientieren. Zuerst werden beide Städte kurz geprüft, dann wird die offene Auslage nach passenden Verbindungen durchsucht, danach folgt die Platzierung auf der Seite mit dem größeren Bedarf. Zum Schluss sollte immer noch ein Blick auf die zweite Stadt gehen, damit kein Zug eine neue Schwäche erzeugt.

Diese kleine Denkfolge hält das Spieltempo hoch und verhindert unnötige Fehlplatzierungen. Gerade in den ersten Partien hilft sie dabei, die Wechselwirkung zwischen beiden Städten schneller zu erkennen.

Praxis für den ersten Spielabend

Wer neu einsteigt, sollte sich nicht auf perfekte Optimierung versteifen. Am Anfang ist es wichtiger, beide Städte gleichmäßig zu entwickeln und die Wertungslogik zu verinnerlichen. Gute Grundzüge entstehen meist aus stabilen Verbindungen, nicht aus einzelnen Spitzenzügen.

Hilfreich ist auch, die Nachbarn bewusst zu beobachten. Sobald klar wird, welche Gebäudetypen links und rechts bevorzugt werden, lassen sich passende Kombinationen deutlich leichter auswählen. Dadurch wird das Spiel nicht nur planbarer, sondern auch lesbarer.

Mit etwas Erfahrung zeigt sich schnell, dass kleine Unterschiede in der Platzierung große Folgen haben. Ein Plättchen an der richtigen Kante kann mehrere Folgerunden beeinflussen, während ein übereilter Zug eine ganze Stadtseite schwächt. Genau dort liegt die taktische Tiefe des Spiels.

Worauf gute Runden besonders achten

Starke Runden entstehen selten durch Zufall. Sie entwickeln sich aus einer Mischung aus Überblick, Anpassung und einem klaren Gefühl dafür, wann eine Stadt Unterstützung braucht. Je besser ihr beide Seiten gleichzeitig im Blick behaltet, desto leichter lassen sich die wertvollen Ketten bauen.

Auch das Timing spielt eine Rolle. Manche Plättchen sind früh stark, weil sie Lücken schließen. Andere werden erst später wertvoll, wenn bereits mehrere passende Nachbarn liegen. Wer beides unterscheiden kann, holt aus der Auslage deutlich mehr heraus.

So wird aus einfachen Platzierungszügen ein enger Wettstreit um die beste Balance. Genau darin liegt die Stärke des Spiels: Es bleibt leicht zugänglich, verlangt aber ständig kluge Abwägungen.

Die Stadtplanung mit zwei Blickrichtungen

Der Reiz von Between Two Cities liegt darin, dass jede Entscheidung immer zwei Städte zugleich beeinflusst. Du baust zwar an zwei getrennten Tafeln, aber dein Zug zählt nur dann gut, wenn beide Seiten sinnvoll zusammenspielen. Dadurch entsteht ein besonderer Rhythmus: Ein starkes Plättchen allein reicht nicht, weil es auch zur zweiten Stadt passen muss. Genau diese Doppelperspektive macht die Spielidee so eigenständig und sorgt dafür, dass Planung wichtiger ist als einzelne Glücksmomente.

Hilfreich ist es, schon früh darauf zu achten, welche Stadt eher nach offenen Flächen, welche eher nach geschlossenen Bereichen oder passenden Gebäuden verlangt. Wer zu lange nur auf den einzelnen Zug schaut, verschenkt leicht viele Punkte. Wer dagegen beide Städte als gemeinsames Projekt betrachtet, nutzt die verfügbaren Plättchen deutlich effizienter.

Schritt für Schritt zu einem sauberen Zug

Ein sicherer Spielzug beginnt mit dem Vergleich der ausliegenden Möglichkeiten. Danach wählst du gemeinsam mit deinen beiden Nachbarn je ein Plättchen aus, sodass für beide Seiten ein passender Bauplan entsteht. Wichtig ist dabei nicht nur die unmittelbare Stärke eines Plättchens, sondern auch seine Lage in der entstehenden Stadt. Ein gutes Plättchen kann in einer Stadt hervorragend wirken und in der anderen nur Mittelmaß sein, doch am Ende zählt die schwächere der beiden Bewertungen.

  1. Prüfe zuerst, welche Plättchen für beide Städte brauchbar sind.
  2. Schätze ein, wo sich spätere Lücken vermeiden lassen.
  3. Wähle eine Ausrichtung, die beide Städte mitdenken lässt.
  4. Ordne die Plättchen so ein, dass wichtige Kombinationen nicht blockiert werden.
  5. Kontrolliere nach dem Einsetzen, welche Stadt den geringeren Wert hat.

Gerade zu Beginn lohnt sich ein ruhiger Aufbau. Wer die ersten Runden zu wild spielt, erzeugt oft ungleiche Stadtbilder, die später schwer auszugleichen sind. Ein gleichmäßiger Aufbau ist meist die stabilere Grundlage für gute Endwerte.

Nachbarschaften geschickt lesen

Die Nachbarn bestimmen nicht nur die Auswahl, sondern auch die Richtung deiner Überlegungen. Da du mit beiden Tischnachbarn je eine Stadt teilst, entsteht ein ständiger Abgleich zwischen ihren Interessen und deinen eigenen Zielen. Ein Plättchen kann für deinen linken Nachbarn hervorragend sein, für dich aber nur dann, wenn es auch in deiner zweiten Stadt noch Sinn ergibt. Deshalb lohnt es sich, die Pläne der Mitspieler aufmerksam mitzudenken, ohne dabei die eigene Auslage aus dem Blick zu verlieren.

Besonders wertvoll sind Positionen, die mehrere Anschlussmöglichkeiten offenlassen. Solche Züge geben dir Flexibilität, falls sich die Auslage im nächsten Durchgang verändert. Wer die Nachbarn nur als Lieferanten einzelner Plättchen betrachtet, nutzt den Tischverbund nicht vollständig aus. In dieser Partie zählt das Zusammenspiel aller drei Beteiligten an einem Tischabschnitt.

Was bei der Auswahl besonders hilft

  • Behalte die Symbole und Gebäudetypen beider Städte im Blick.
  • Bevorzuge Plättchen, die in beiden Richtungen wenigstens brauchbar sind.
  • Vermeide frühe Sackgassen, die spätere Kombinationen einschränken.
  • Achte auf Ausgewogenheit, statt eine Stadt auf Kosten der anderen zu überladen.

Punktequellen im Ablauf der Partie ausbauen

Punkte entstehen nicht nur am Ende, sondern vor allem durch die Struktur, die du während der Partie aufbaust. Starke Stadtteile, passende Nachbarschaften und möglichst wertvolle Gruppen sorgen dafür, dass der Schlusswert solide ausfällt. Deshalb ist es sinnvoll, nicht jeden Zug isoliert zu betrachten. Ein scheinbar kleiner Vorteil kann später eine Kette auslösen, wenn dadurch mehrere wertvolle Verbindungen oder größere zusammenhängende Bereiche möglich werden.

Wer den Ablauf gut einschätzt, setzt lieber auf beständige Verbesserungen als auf einzelne spektakuläre Einwürfe. Das macht die Partie klarer und erleichtert die Entscheidung in den folgenden Runden. Besonders nützlich ist es, früh zu erkennen, welche Art von Aufbau in der eigenen Kombination am ehesten trägt. Dann kann jeder Zug an diese Linie angepasst werden, ohne die zweite Stadt zu vernachlässigen.

Tempo, Timing und clevere Zurückhaltung

Nicht jeder gute Zug muss sofort die auffälligste Lösung sein. Oft ist ein zurückhaltender Schritt die bessere Wahl, wenn dadurch spätere Optionen offenbleiben. Das gilt vor allem dann, wenn die Auslage noch mehrere brauchbare Wege zeigt und du nicht gezwungen bist, eine Stadt früh festzulegen. Wer zu schnell auf eine Richtung festgelegt ist, verliert schnell Beweglichkeit.

Ein gutes Timing zeigt sich auch darin, wann du eher sichere als riskante Plättchen nimmst. In der mittleren Partie darf der Aufbau häufig etwas zielgerichteter werden, weil dann besser sichtbar ist, welche Stadt stabiler wächst. Am Ende zählt vor allem, dass beide Städte nicht auseinanderlaufen. Ein Zug, der beide Seiten annähernd gleich gut versorgt, ist meist wertvoller als eine Seite mit Spitzenwert und die andere mit Lücken.

Häufige Fragen

Wie viele Personen können mitspielen?

Das Spiel ist für drei bis sieben Personen ausgelegt. In jeder Besetzung bleibt der Ablauf gleich, nur die Zahl der verfügbaren Nachbarn und Städte verändert sich.

Was zählt am Ende für die Wertung?

Gewertet wird immer die niedrigere der beiden Städte. Eine Seite kann also sehr gut aussehen, bringt aber nur dann viele Punkte, wenn die zweite Stadt ebenfalls solide gebaut ist.

Müssen beide Nachbarn gleich gut bedacht werden?

Ja, beide angrenzenden Mitspieler sind wichtig, weil du für beide Städte mitplanst. Wer nur eine Seite stärkt, verschenkt oft Punkte auf der anderen Seite und schwächt damit das Ergebnis insgesamt.

Welche Rolle spielen die Gebäudearten?

Die Gebäudearten geben den Strukturrahmen für jede Stadt. Entscheidend ist nicht nur, welche Farben oder Formen nebeneinanderliegen, sondern auch, wie gut die Bezirke innerhalb einer Stadt zusammenpassen.

Kann man eine Stadt einseitig aufbauen?

Das ist möglich, aber selten sinnvoll. Eine stark ausgebaute Hälfte hilft nur begrenzt, weil am Ende die schwächere Stadt den Ausschlag gibt.

Wie wichtig ist die Reihenfolge der Auswahl?

Die Reihenfolge ist sehr wichtig, weil die Wahl eines Bezirks immer zwei Städte beeinflusst. Gute Züge sichern Optionen für später und verhindern, dass eine Seite zu viele Lücken bekommt.

Was sollte man bei unpassenden Auslagen tun?

Dann lohnt es sich, zuerst die weniger flexiblen Plätze zu sichern und danach die offenen Bereiche zu füllen. So bleibt die Stadt formbar, auch wenn die Auswahl nicht ideal ist.

Gibt es einen einfachen Grundsatz für gute Entscheidungen?

Ja, jeder Zug sollte beiden Städten zumindest etwas bringen. Wer nur auf den sofort sichtbaren Nutzen schaut, gerät leicht in eine Schieflage zwischen den beiden Seiten.

Wann lohnt sich ein riskanter Zug?

Ein riskanter Zug lohnt sich meist dann, wenn er eine spätere Lücke verhindert oder eine besonders wertvolle Verbindung ermöglicht. Er sollte aber nur gewählt werden, wenn die andere Stadt dadurch nicht dauerhaft zurückfällt.

Was ist für neue Runden besonders wichtig?

Neue Runden profitieren davon, die Wertung der schwächeren Stadt früh im Blick zu behalten. Außerdem hilft es, anfangs nicht zu eng zu planen, damit spätere Kombinationen noch Platz finden.

Fazit

Der Reiz dieses Spiels liegt im ständigen Ausbalancieren zweier Städte. Wer die Nachbarn mitdenkt, beide Seiten gleichmäßig entwickelt und die Wertung der schwächeren Stadt im Blick behält, trifft die besseren Entscheidungen. Genau daraus entsteht der taktische Kern jeder Partie.

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