Die Minen von Zavandor ist ein Biet- und Aufbauspiel, bei dem die Spieler als Zwerge Edelsteine fördern, Erweiterungen für den eigenen Stollen ersteigern und diese anschließend aufwerten. Das Spiel endet, sobald die Königsfigur die Krönungshalle erreicht; danach gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
Der Kern des Spiels ist die richtige Entscheidung zwischen drei Dingen: Edelsteine für Versteigerungen einsetzen, Edelsteine für Aufwertungen behalten oder durch Handel die eigene Hand verbessern. Wer nur neue Karten ersteigert, aber sie nicht ausbaut, verschenkt Punkte. Wer nur aufwertet, aber keine guten Erweiterungen gewinnt, entwickelt sich zu langsam.
Spielziel
Ziel ist es, am Ende die meisten Siegpunkte zu besitzen. Siegpunkte bekommst du über gewonnene Versteigerungen, bestimmte Bonuswerte und vollständig aufgewertete Erweiterungen.
Die Königsfigur bewegt sich während der Partie über den Königsweg. Sobald sie die Krönungshalle erreicht, wird die laufende Runde noch beendet. Danach zählen alle Spieler ihre Punkte zusammen.
Spielmaterial
Zum Spiel gehören ein Spielbrett mit dem Königsweg, Ablagebretter für die Erweiterungen, Edelsteinkarten, Erweiterungskarten, Spielertableaus, Übersichtskarten, Siegpunktemarker, Aufwertungssteine, eine Startspielerfigur und die Königsfigur.
Jeder Spieler besitzt ein eigenes Tableau. Dieses stellt den eigenen Stollen dar. Dort werden Erweiterungen abgelegt und im Verlauf der Partie mit Aufwertungssteinen verbessert.
Vorbereitung
Jeder Spieler erhält ein eigenes Spielertableau und eine Start-Spruchrolle. Der Familienclan beginnt auf seiner Startstufe und liefert zu Beginn ein einfaches Einkommen aus dem Holzloren-Stapel.
Die Erweiterungskarten werden nach ihren Rückseiten sortiert. Je nach Spielerzahl werden bestimmte Karten aussortiert. Danach werden die Kartenstapel vorbereitet und auf den Ablagebrettern ausgelegt. Versteigert werden später immer die Karten in der rechten Spalte.
Die Edelsteinkarten werden nach Loren-Stapeln sortiert und verdeckt bereitgelegt. Es gibt vier Edelsteinarten: Saphir, Smaragd, Diamant und Rubin. Diese Edelsteine werden zum Bieten, Handeln und Aufwerten genutzt.
Ablauf einer Runde
Eine Runde besteht aus vier Phasen: Einkommen, Handel, Versteigerung und Aufwertung. Diese Reihenfolge bleibt während der gesamten Partie gleich.
Zuerst erhalten alle Spieler neue Edelsteinkarten und eventuell Aufwertungssteine. Danach dürfen sie handeln. Anschließend werden die Erweiterungen versteigert. Zum Schluss können Erweiterungen, Familienclan und Packdrache aufgewertet werden.
Der Ablauf ist anfangs ungewohnt, weil die Versteigerung und die Aufwertung eng zusammenhängen. Edelsteine, die du zum Bieten nutzt, fehlen dir später beim Aufwerten. Genau diese Abwägung macht das Spiel aus.
Phase 1: Einkommen
In der Einkommensphase bekommt jeder Spieler Edelsteinkarten aus seinen Clans und Erweiterungen. Der Familienclan liefert zu Beginn Karten aus dem Holzloren-Stapel. Später kann sein Ertrag durch Aufwertungen steigen.
Zusätzlich können angeheuerte Clans Einkommen bringen. Je weiter ein Clan aufgewertet ist, desto besser wird sein Ertrag. Manche Erweiterungen liefern Edelsteinkarten, andere Aufwertungssteine oder besondere Vorteile.
Wichtig ist das Einkommenslimit. Über Clans und Familienclan darf ein Spieler pro Runde höchstens sechs Edelsteinkarten erhalten. Einmalige Einkommenseffekte durch Spruchrollen oder besondere Karten können davon abweichen.
Aufwertungssteine aus dem Einkommen
Manche Effekte liefern Aufwertungssteine statt Edelsteinkarten. Diese Steine dürfen sofort kostenlos auf passende Karten gelegt werden. Dadurch kann eine Erweiterung schneller fertiggestellt werden.
Ein kostenlos gelegter Aufwertungsstein kann eine Karte verbessern, aber seine Wirkung entsteht nicht immer sofort in derselben Einkommensphase. Entscheidend ist, welche Erweiterung betroffen ist und wann ihr Effekt zählt.
Aufwertungssteine sind sehr wertvoll, weil sie Edelsteine sparen. Wer viele Steine bekommt, kann mehr Karten ausbauen, ohne in der Aufwertungsphase so viele Edelsteine bezahlen zu müssen.
Phase 2: Handel
In der Handelsphase dürfen alle Spieler gleichzeitig handeln. Sie können Edelsteinkarten untereinander tauschen oder mit der Bank handeln. Erweiterungen, Siegpunkte und andere Bestandteile dürfen dabei nicht gehandelt werden.
Beim Handel mit der Bank gibst du zwei beliebige Edelsteinkarten ab und nimmst dir dafür eine passende Karte aus einem Ablagestapel. Wenn dort keine passende Karte liegt, darfst du im entsprechenden Loren-Stapel so lange aufdecken, bis die gewünschte Edelsteinart erscheint.
Der Handel ist wichtig, weil du für Versteigerungen und Aufwertungen oft bestimmte Edelsteine brauchst. Wer nur auf das eigene Einkommen wartet, hat häufig nicht die passende Mischung auf der Hand.
Phase 3: Versteigerung
In der Versteigerungsphase bieten alle Spieler gleichzeitig verdeckt mit Edelsteinkarten. Die vier Versteigerungen werden nacheinander ausgewertet: Rubin, Diamant, Smaragd und Saphir.
Versteigert werden die Erweiterungen, die in der rechten Spalte der Ablagebretter liegen. Für jede Edelsteinart gibt es eine eigene Versteigerung. Wer die meisten Karten einer Sorte geboten hat, gewinnt die jeweilige Versteigerung.
Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, der in der Spielerreihenfolge früher dran ist. Wenn niemand mindestens eine passende Karte geboten hat, gibt es in dieser Versteigerung keinen Gewinner.
Was der Gewinner einer Versteigerung bekommt
Wer eine Versteigerung gewinnt, bekommt bei einem ausreichend hohen Gebot die entsprechende Erweiterung aus der rechten Spalte. Ist das Gebot zu niedrig, gibt es statt der Erweiterung nur einen Siegpunkt.
Bei besonders hohen Geboten gibt es zusätzlich Bonuspunkte. Diese Schwelle ist je nach Edelsteinart unterschiedlich. Bei Rubinen beginnt der Bonus früher, bei Saphiren später. Dadurch sind die Edelsteinarten nicht völlig gleichwertig.
Die gewonnene Erweiterung wird in den eigenen Stollen gelegt. Wenn dort kein Platz mehr ist, darf eine andere Erweiterung entfernt werden. Diese entfernte Karte kommt aus dem Spiel.
Was mit verlorenen Geboten passiert
Der Gewinner einer Versteigerung gibt seine gebotenen Karten ab. Die anderen Spieler bekommen ihre gebotenen Karten erst am Ende der Runde zurück. Sie liegen also während der Aufwertungsphase nicht zur Verfügung.
Das ist ein wichtiger Punkt. Wer hoch bietet und verliert, hat die Karten in dieser Runde nicht mehr zum Aufwerten. Ein verlorenes Gebot kann also sehr teuer sein, auch wenn die Karten später zurückkommen.
Deshalb sollte man nicht leichtfertig auf mehrere Versteigerungen gleichzeitig bieten. Ein scheinbar sicherer Versuch kann die eigene Aufwertungsphase schwächen.
Die Saphir-Versteigerung und der König
Die Saphir-Versteigerung hat eine besondere Bedeutung. Der Gewinner bewegt die Königsfigur auf dem Königsweg ein Feld weiter in Richtung Krönungshalle.
Meist gibt es dabei Auswahlmöglichkeiten. Der Weg des Königs bestimmt später, welche Edelsteine für bestimmte Aufwertungen benötigt werden. Dadurch beeinflusst der Gewinner der Saphir-Versteigerung nicht nur das Spieltempo, sondern auch die Aufwertungskosten.
Wenn niemand mindestens eine Saphirkarte bietet, bewegt der Startspieler den König. Dadurch schreitet das Spiel auch dann voran, wenn niemand die Saphir-Versteigerung gewinnt.
Nach der Versteigerung werden Karten verschoben
Nach der Versteigerung werden Erweiterungen aus der rechten Spalte, die nicht genommen wurden, aus dem Spiel entfernt. Danach rücken die Karten der mittleren Spalte nach rechts. Die oberste Karte des jeweiligen Stapels wird in die mittlere Spalte gelegt.
Dadurch verändert sich das Angebot jede Runde. Karten bleiben nicht beliebig lange liegen. Wer eine wichtige Erweiterung möchte, muss also rechtzeitig bieten.
Dieser Mechanismus erzeugt Druck. Manchmal ist eine Erweiterung gerade teuer, aber wenn du wartest, verschwindet sie vielleicht. In anderen Fällen ist es besser, eine Karte gehen zu lassen und die Edelsteine für Aufwertungen zu sparen.
Phase 4: Aufwertung
In der Aufwertungsphase können die Spieler Erweiterungen, Familienclan und Packdrachen verbessern. Dafür zahlen sie die auf den Karten angegebenen Edelsteinkosten und legen Aufwertungssteine auf die entsprechenden Felder.
Jedes Objekt darf in einer Aufwertungsphase nur um eine Stufe aufgewertet werden. Die Stufen müssen von oben nach unten abgearbeitet werden. Es dürfen keine Aufwertungsstufen übersprungen werden.
Aufwertungen sind entscheidend, weil viele Erweiterungen erst nach vollständigem Ausbau ihre volle Wirkung oder ihre Siegpunkte bringen. Eine gekaufte Karte allein reicht also oft nicht aus.
Welche Karten zur Aufwertung genutzt werden dürfen
Für Aufwertungen dürfen nur Edelsteinkarten aus der Hand verwendet werden. Karten, die in der Versteigerung für verlorene Gebote beiseite liegen, stehen dafür nicht zur Verfügung.
Genau deshalb ist das Bieten so wichtig. Wer zu viele Karten in Versteigerungen bindet, kann anschließend weniger aufwerten. Eine starke Karte zu gewinnen ist gut, aber sie bringt wenig, wenn du sie danach nicht ausbauen kannst.
Besonders in späteren Runden muss man genau planen, welche Edelsteine für Gebote und welche für Aufwertungen gebraucht werden. Die beste Runde ist oft nicht die mit dem größten Kauf, sondern die mit dem besten Verhältnis aus neuer Karte und sinnvoller Verbesserung.
Erweiterungen und ihre Bedeutung
Erweiterungen sind der wichtigste Aufbauaspekt des Spiels. Sie können Einkommen verbessern, Siegpunkte bringen, Aufwertungen erleichtern oder besondere Effekte ermöglichen.
Neue Erweiterungen kommen immer ohne Aufwertungssteine ins Spiel. Du musst sie also erst ausbauen, bevor sie ihr volles Potenzial entfalten. Manche Erweiterungen sind schnell fertig, andere brauchen mehrere Stufen.
Nicht jede Erweiterung ist in jeder Situation gut. Eine Karte, die viele Punkte bringt, aber zu teuer aufzuwerten ist, kann dich ausbremsen. Eine Karte mit kleinerem Effekt kann stärker sein, wenn sie gut zu deinem Einkommen passt.
Der eigene Stollen hat begrenzten Platz
Auf deinem Tableau ist nur begrenzter Platz für Erweiterungen. Wenn du eine neue Erweiterung bekommst und kein freier Platz mehr vorhanden ist, musst du eine alte Erweiterung entfernen.
Das kann schmerzhaft sein, besonders wenn auf der entfernten Karte bereits Aufwertungssteine liegen. Für die entfernte Karte gibt es keine Entschädigung. Deshalb solltest du deinen Stollen nicht wahllos füllen.
Ein guter Stollen besteht nicht aus möglichst vielen Karten, sondern aus Karten, die zusammenarbeiten. Einkommen, Aufwertungskosten und Siegpunkte sollten zusammenpassen.
Der Packdrache
Der Packdrache ist ein besonderer Bestandteil des eigenen Tableaus. Wenn er vollständig aufgewertet ist, kann er das Einkommenslimit aufheben. Dadurch kann ein Spieler später deutlich mehr Karten erhalten.
Das macht den Packdrachen strategisch interessant. Wer früh viel Einkommen aufbauen möchte, sollte ihn nicht ignorieren. Gleichzeitig kostet seine Aufwertung Edelsteine, die dann für andere Erweiterungen fehlen.
Der Packdrache ist also kein automatischer Pflichtweg, aber ein starker langfristiger Vorteil. In Partien, die länger dauern oder stark auf Einkommen setzen, kann er sehr wichtig werden.
Spruchrollen
Spruchrollen sind einmalige Effekte. Sie können zusätzliches Einkommen, besondere Tauschmöglichkeiten oder andere Vorteile bringen. Nach ihrer Nutzung kommen sie aus dem Spiel.
Weil Spruchrollen nicht dauerhaft wirken, sollte ihr Einsatz gut geplant sein. Eine Spruchrolle ist dann stark, wenn sie eine wichtige Versteigerung vorbereitet, eine entscheidende Aufwertung ermöglicht oder einen schwachen Zug rettet.
Wer Spruchrollen zu früh nutzt, bekommt vielleicht nur einen kleinen Vorteil. Wer zu lange wartet, verpasst möglicherweise den besten Moment. Der richtige Zeitpunkt ist daher entscheidend.
Spielende
Das Spiel endet nach der Aufwertungsphase der Runde, in der die Königsfigur die Krönungshalle erreicht. Danach folgt die Schlusswertung.
Vor der Endwertung dürfen alle Spieler ihre verbliebenen Edelsteinkarten eintauschen. Je drei beliebige Edelsteinkarten ergeben einen Siegpunkt. Dabei zählen auch Karten, die wegen verlorener Gebote bis zum Ende der Runde beiseite lagen.
Danach werden die gesammelten Siegpunkte und die Siegpunkte vollständig aufgewerteter Objekte zusammengezählt. Der Spieler mit der höchsten Summe gewinnt. Bei Gleichstand entscheidet, wer nach dem 3:1-Eintausch noch die meisten Edelsteinkarten übrig hat.
Variante mit unterschiedlichen Spielertableaus
Für mehr Abwechslung können die Rückseiten der Spielertableaus verwendet werden. Dann unterscheiden sich die Familienclans, Aufwertungskosten und bestimmte Startbedingungen.
Diese Variante verändert die strategischen Schwerpunkte. Manche Tableaus haben keinen Packdrachen, dafür aber mehr Platz für Erweiterungen. Andere bieten andere Familienclan-Fähigkeiten.
Für die erste Partie ist die Vorderseite besser geeignet. Wenn alle den Ablauf kennen, bringen die unterschiedlichen Tableaus mehr Varianz und stärkere asymmetrische Entscheidungen.
Typische Fehler bei Die Minen von Zavandor
Ein häufiger Fehler ist zu aggressives Bieten. Wer viele Edelsteine in Versteigerungen bindet, hat anschließend zu wenig für Aufwertungen übrig. Besonders verlorene Gebote können eine Runde stark schwächen.
Ein zweiter Fehler ist das Sammeln zu vieler unfertiger Erweiterungen. Eine Karte bringt oft erst dann viel, wenn sie ausgebaut wurde. Wer ständig neue Karten gewinnt, aber nichts fertigstellt, bekommt am Ende zu wenige Punkte.
Auch das Einkommenslimit wird leicht übersehen. Wenn ein Spieler mehr Karten produzieren könnte, aber das Limit greift, verpufft ein Teil seines Aufbaus. Dann lohnt sich möglicherweise der Packdrache oder eine andere Schwerpunktsetzung.
Ein weiterer Fehler ist, den König nicht zu beachten. Die Bewegung der Königsfigur bestimmt das Spieltempo und beeinflusst Aufwertungskosten. Wer das ignoriert, wird von der Endphase oft überrascht.
Gute Einsteigerstrategie
Für die erste Partie ist es sinnvoll, nicht jede Erweiterung zu jagen. Konzentriere dich auf Karten, die zu deinem Einkommen passen und realistisch aufgewertet werden können.
Baue früh dein Einkommen aus, aber achte darauf, das Einkommenslimit nicht unnötig zu überschreiten. Versuche außerdem, jede Runde mindestens eine sinnvolle Aufwertung vorzunehmen. Unfertige Karten bringen selten so viel wie gut ausgebaute Erweiterungen.
Biete in Versteigerungen nur dann hoch, wenn die Karte wirklich zu deinem Stollen passt. Manchmal ist es besser, eine Versteigerung zu verlieren und dafür in der Aufwertungsphase stärker zu sein.
Fortgeschrittene Tipps
Fortgeschrittene Spieler planen ihre Edelsteine bereits vor der Versteigerung doppelt. Sie überlegen, welche Karten sie bieten können und welche Edelsteine für spätere Aufwertungen unbedingt auf der Hand bleiben müssen.
Auch die Saphir-Versteigerung ist taktisch wichtig. Wer den König bewegt, kann den Weg und damit Aufwertungskosten beeinflussen. Manchmal lohnt sich die Saphir-Versteigerung nicht nur wegen der Erweiterung, sondern wegen der Kontrolle über das Spieltempo.
Stark ist außerdem ein Stollen, der nicht nur viele Karten produziert, sondern die richtigen Karten. Wenn dein Einkommen genau zu den Aufwertungskosten deiner Erweiterungen passt, brauchst du weniger Handel und spielst deutlich effizienter.
Häufige Fragen
Wie gewinnt man Die Minen von Zavandor?
Du gewinnst, wenn du am Spielende die meisten Siegpunkte hast. Punkte erhältst du durch Versteigerungen, vollständig aufgewertete Erweiterungen und den Eintausch übriger Edelsteinkarten.
Wie läuft eine Runde ab?
Eine Runde besteht aus Einkommen, Handel, Versteigerung und Aufwertung. Diese vier Phasen werden immer in derselben Reihenfolge gespielt.
Wofür braucht man Edelsteinkarten?
Edelsteinkarten werden zum Bieten, Handeln und Aufwerten genutzt. Sie sind damit gleichzeitig Geld, Tauschmittel und Ausbauressource.
Was passiert in der Versteigerung?
Alle Spieler geben verdeckt Gebote mit Edelsteinkarten ab. Danach werden die vier Edelsteinarten nacheinander ausgewertet, und die Gewinner erhalten Erweiterungen oder Siegpunkte.
Was passiert mit verlorenen Geboten?
Verlorene Gebote kommen erst am Ende der Runde zurück auf die Hand. Sie können in derselben Runde nicht mehr für Aufwertungen genutzt werden.
Warum ist die Saphir-Versteigerung besonders wichtig?
Der Gewinner der Saphir-Versteigerung bewegt die Königsfigur. Dadurch beeinflusst er das Spieltempo und teilweise die Aufwertungskosten.
Wie werden Erweiterungen verbessert?
In der Aufwertungsphase zahlst du die angegebenen Edelsteinkosten und legst einen Aufwertungsstein auf das nächste freie Feld der Karte. Jede Karte darf pro Runde nur um eine Stufe verbessert werden.
Wann endet das Spiel?
Das Spiel endet nach der Aufwertungsphase der Runde, in der die Königsfigur die Krönungshalle erreicht. Danach folgt die Schlusswertung.
Was passiert mit übrigen Edelsteinkarten am Ende?
Je drei beliebige Edelsteinkarten können in einen Siegpunkt getauscht werden. Danach werden alle Siegpunkte zusammengerechnet.
Sollte man in der ersten Partie die Rückseiten der Tableaus nutzen?
Besser nicht. Für die erste Partie sind die Vorderseiten übersichtlicher. Die Rückseiten eignen sich, wenn alle Spieler die Grundregeln kennen.