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Dame zur Dame werden: Wann ein Stein umgedreht wird

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Dame zur Dame werden: Wann ein Stein umgedreht wird

Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.

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Der häufigste Streitfall entsteht, wenn ein Stein während einer Schlagfolge die gegnerische Grundreihe erreicht und von dort möglicherweise noch einen weiteren Stein schlagen könnte. Dafür gibt es keine über alle Dame-Varianten hinweg einheitliche Antwort. …

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Der häufigste Streitfall entsteht, wenn ein Stein während einer Schlagfolge die gegnerische Grundreihe erreicht und von dort möglicherweise noch einen weiteren Stein schlagen könnte. Dafür gibt es keine über alle Dame-Varianten hinweg einheitliche Antwort. …

WAS MÖCHTEST DU WISSEN?

Ein gewöhnlicher Spielstein wird zur Dame, wenn er die letzte Reihe auf der gegenüberliegenden Brettseite erreicht und sein Zug dort regelgerecht endet. Bei beidseitig gestalteten Steinen wird er nun auf die markierte Seite gedreht. Besteht der Satz aus gleichartigen Scheiben, wird die neue Dame meist durch einen zweiten Stein auf dem ersten gekennzeichnet.

Die wichtige Grenze lautet: Ein Stein wird nicht allein deshalb aufgewertet, weil er sich der letzten Reihe nähert oder sie während einer besonderen Schlagfolge nur vorübergehend berührt. Für solche Situationen ist die verwendete Regelvariante maßgeblich.

Die gegnerische Grundreihe entscheidet

Jede Partei beginnt auf ihrer eigenen Brettseite. Die Umwandlungsreihe liegt am entgegengesetzten Rand des Spielfelds, also dort, wo die gegnerischen Steine zu Beginn standen. Ein normaler Stein muss diese Reihe durch einen zulässigen einfachen Zug oder durch Schlagen erreichen.

  • Ein Stein auf der vorletzten Reihe zieht diagonal auf ein freies Feld der gegnerischen Grundreihe. Nach dem beendeten Zug wird er als Dame gekennzeichnet.
  • Ein Stein schlägt einen gegnerischen Stein und landet dabei auf einem freien Feld der gegnerischen Grundreihe. Ob die Schlagfolge dort endet oder noch fortgesetzt wird, hängt von der gespielten Variante ab.
  • Ein Stein steht nur auf der vorletzten Reihe. Er bleibt ein gewöhnlicher Stein, bis er tatsächlich ein zulässiges Feld der letzten Reihe erreicht.

Das Umdrehen oder Stapeln gehört zur Kennzeichnung der Umwandlung. Es ist kein zusätzlicher Spielzug und gibt dem Spieler nicht sofort einen weiteren Zug. Nach Abschluss des laufenden Zuges ist normalerweise die andere Partei an der Reihe.

Der richtige Zeitpunkt beim einfachen Zug

Bei einem Zug ohne Schlag ist der Ablauf eindeutig: Der Stein wird auf ein freies zulässiges Feld der letzten Reihe gesetzt. Sobald der Zug beendet ist, wird er umgedreht oder mit einem zweiten Stein belegt. Ab seinem nächsten Zug gelten für ihn die Bewegungs- und Schlagmöglichkeiten einer Dame.

Ein vollständiges Beispiel: Stein A steht auf der vorletzten Reihe und kann diagonal nach vorn auf ein freies Feld der gegnerischen Grundreihe ziehen. A wird auf dieses Feld gesetzt und anschließend als Dame markiert. Der Zug ist damit beendet. Erst wenn dieselbe Partei später wieder an der Reihe ist, darf A als Dame ziehen.

Kann der Stein die letzte Reihe wegen eines besetzten Feldes nicht legal betreten, findet keine Umwandlung statt. Ein gegnerischer Stein auf dem Zielfeld darf nicht einfach durch einen normalen Zug ersetzt werden; er muss nach den geltenden Schlagregeln übersprungen werden können.

Mehrfachschlag auf der letzten Reihe: Hier unterscheiden sich Regelvarianten

Der häufigste Streitfall entsteht, wenn ein Stein während einer Schlagfolge die gegnerische Grundreihe erreicht und von dort möglicherweise noch einen weiteren Stein schlagen könnte. Dafür gibt es keine über alle Dame-Varianten hinweg einheitliche Antwort.

In manchen Regelwerken endet der Zug, sobald ein gewöhnlicher Stein durch einen Schlag auf der Umwandlungsreihe landet. Er wird dort zur Dame, darf seine neuen Zugrechte aber erst beim nächsten eigenen Zug einsetzen. Andere Regelvarianten verlangen, eine vorhandene Schlagfolge nach ihren jeweiligen Bewegungsregeln fortzusetzen. Bei internationalen Varianten kann außerdem entscheidend sein, ob der Stein am Ende der gesamten Schlagfolge auf der letzten Reihe stehen bleibt.

Ein Beispiel zeigt den Unterschied: Stein B schlägt auf ein Feld der letzten Reihe. Von diesem Feld wäre ein weiterer Sprung möglich. Nach einer Regel, bei der die Umwandlung den Zug beendet, bleibt B stehen und wird gekennzeichnet. Verlangt die vereinbarte Variante eine Fortsetzung, wird die Schlagfolge entsprechend ihrem Regelwerk weitergespielt. Die neuen Fähigkeiten einer Dame dürfen dabei nicht ohne Weiteres mitten im Zug angenommen werden.

Für eine eindeutige Partie sollte vor dem Start feststehen, welche Ausgabe oder Variante gespielt wird. Im Regelheft sind dafür meist die Abschnitte zur Umwandlung, zur letzten Reihe und zum Mehrfachschlag maßgeblich. Eine Hausregel ist ebenfalls möglich, sollte aber vor dem ersten Zug vereinbart werden.

Umdrehen, stapeln oder mit einer Krone markieren

Die Kennzeichnung hängt vom Spielmaterial ab und ändert die Wirkung nicht. Entscheidend ist, dass beide Parteien eine Dame jederzeit eindeutig von einem gewöhnlichen Stein unterscheiden können.

  • Bedruckte Rückseite: Der Stein wird auf die Seite mit Krone oder Damensymbol gedreht.
  • Gleichartige Scheiben: Ein bereits geschlagener Stein derselben Farbe wird obenauf gelegt.
  • Andere Spielsteine: Eine gut sichtbare, vor Spielbeginn vereinbarte Markierung kann die Dame kennzeichnen.

Fehlt ein zweiter Stein zum Stapeln, darf die Umwandlung nicht verloren gehen. Eine Ersatzmarkierung ist ausreichend, solange sie eindeutig bleibt und keine Spielfelder verdeckt.

Welche Rechte die neue Dame erhält

Nach der Umwandlung darf die Figur entsprechend der gewählten Dame-Variante vorwärts und rückwärts ziehen und schlagen. Wie weit sie ziehen darf, ist jedoch nicht überall gleich geregelt. In einigen Varianten bewegt sich eine Dame jeweils nur um ein diagonales Feld; in anderen darf sie über mehrere freie Diagonalfelder ziehen.

Diese Unterscheidung betrifft nicht den Zeitpunkt der Umwandlung, wohl aber den nächsten Einsatz der Figur. Die Reichweite sollte daher nicht aus dem Aussehen des Spielbretts oder der Steine abgeleitet werden. Maßgeblich ist die vereinbarte Ausgabe.

Häufige Fragen zur Umwandlung

Was geschieht, wenn kein zusätzlicher Stein zum Stapeln vorhanden ist?

Die Figur wird trotzdem zur Dame. Verwendet eine eindeutige Ersatzmarkierung, etwa einen kleinen Spielmarker, und behandelt die Figur ab ihrem nächsten zulässigen Einsatz nach den vereinbarten Damenregeln.

Verliert eine Dame ihren Status, wenn sie die letzte Reihe wieder verlässt?

Nein. Eine einmal regelgerecht umgewandelte und gekennzeichnete Figur bleibt für den Rest der Partie eine Dame, sofern das verwendete Regelwerk keine ausdrücklich abweichende Sonderregel enthält.

Darf eine vergessene Kennzeichnung später nachgeholt werden?

Ist unstrittig, dass der Stein seinen Zug regelgerecht auf der Umwandlungsreihe beendet hat, sollte die Kennzeichnung nachgeholt werden. Bei einem Streit über eine bereits fortgesetzte Schlagfolge muss die Runde anhand der vereinbarten Variante klären, ob die Umwandlung zu diesem Zeitpunkt überhaupt abgeschlossen war.

HÄUFIGE REGELFEHLER

Das wird häufig falsch gespielt

  • Häufige Fragen zur Umwandlung
  • Darf eine vergessene Kennzeichnung später nachgeholt werden?
HÄUFIGE FRAGEN

Regelfragen zu diesem Spiel

Welche Rechte die neue Dame erhält

Nach der Umwandlung darf die Figur entsprechend der gewählten Dame-Variante vorwärts und rückwärts ziehen und schlagen. Wie weit sie ziehen darf, ist jedoch nicht überall gleich geregelt. In einigen Varianten bewegt sich eine Dame jeweils nur um ein diagonales Feld; in anderen darf sie über mehrere freie Diagonalfelder ziehen. Diese Unterscheidung betrifft nicht den Zeitpunkt der Umwandlung, wohl aber den nächsten Einsatz der Figur. Die Reichweite sollte daher nicht aus …

Was geschieht, wenn kein zusätzlicher Stein zum Stapeln vorhanden ist?

Die Figur wird trotzdem zur Dame. Verwendet eine eindeutige Ersatzmarkierung, etwa einen kleinen Spielmarker, und behandelt die Figur ab ihrem nächsten zulässigen Einsatz nach den vereinbarten Damenregeln.

Verliert eine Dame ihren Status, wenn sie die letzte Reihe wieder verlässt?

Nein. Eine einmal regelgerecht umgewandelte und gekennzeichnete Figur bleibt für den Rest der Partie eine Dame, sofern das verwendete Regelwerk keine ausdrücklich abweichende Sonderregel enthält.

Darf eine vergessene Kennzeichnung später nachgeholt werden?

Ist unstrittig, dass der Stein seinen Zug regelgerecht auf der Umwandlungsreihe beendet hat, sollte die Kennzeichnung nachgeholt werden. Bei einem Streit über eine bereits fortgesetzte Schlagfolge muss die Runde anhand der vereinbarten Variante klären, ob die Umwandlung zu diesem Zeitpunkt überhaupt abgeschlossen war.

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