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Canvas: Reflections sicher spielen: Spiegelkarten, neue Symbole und Wertung verstehen

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Canvas: Reflections sicher spielen: Spiegelkarten, neue Symbole und Wertung verstehen

Regeln, Ablauf und wichtige Sonderfälle schnell verständlich nachschlagen.

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Vorbereitung

Canvas: Reflections wird in den Aufbau des Grundspiels integriert. Die normalen Kunstkarten und die Spiegelkarten bilden den Kartenvorrat nach den Vorgaben des Erweiterungsregelblatts. Die Gemäldekarten, Inspirationsmarker, Schleifen und übrigen Grundspielkomponenten bleiben im Einsatz. Lege …

Mein Zug

Wer am Zug ist, führt wie im Grundspiel eine der beiden zentralen Aktionen aus: eine Kunstkarte nehmen oder ein vollständiges Gemälde präsentieren. Die Spiegelkarte erweitert die Entscheidung beim Kartennehmen, schafft aber keine zusätzliche freie …

Spielende

Beide Seiten einer Spiegelkarte zählen: Gewertet wird ausschließlich die verwendete Seite in ihrer endgültigen Schichtung. Die Rückseite liefert keine zusätzlichen Symbole. Überdeckte Zeichen werden mitgerechnet: Ein Symbol zählt nur, wenn es am fertigen Gemälde …

WAS MÖCHTEST DU WISSEN?

Canvas: Reflections erweitert das Grundspiel vor allem um beidseitig nutzbare Spiegelkarten und zusätzliche Wertungsmöglichkeiten. Der vertraute Ablauf bleibt erhalten: Du nimmst Kunstkarten aus der Auslage, kombinierst drei transparente Karten zu einem Gemälde und wertest anschließend nur die sichtbaren Symbole. Neu ist, dass eine Spiegelkarte vor dem Einordnen gewendet werden kann. Dadurch verändern sich Bildkomposition und Symbolleiste zugleich.

Für eine sichere Partie solltest du drei Ebenen auseinanderhalten: Die Seite einer Spiegelkarte wird beim Einbau festgelegt, verdeckte Symbole zählen nicht und neue Bonuselemente werden getrennt von den vier ausliegenden Wertungskarten geprüft. Canvas: Reflections ist eine Erweiterung und benötigt das Canvas-Grundspiel.

Was Reflections am Grundspiel verändert

Der Kern von Canvas bleibt unverändert. Eine Kunstkarte besteht aus transparenter Folie mit einem Bildausschnitt und Symbolen am unteren Rand. Drei solcher Karten werden übereinandergelegt und bilden gemeinsam ein Gemälde. Die Reihenfolge entscheidet darüber, welche Bildteile und Symbole sichtbar bleiben.

Canvas: Reflections fügt Spiegelkarten hinzu, deren zwei Seiten unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Das ist mehr als eine optische Variante: Beim Wenden kann sich die Anordnung der Symbole verändern. Eine Seite kann deshalb gut zu einer Wertungsbedingung passen, während die andere Seite ein wichtiges Symbol verdeckt oder an eine ungünstige Position bringt.

Außerdem enthält die Erweiterung eigene Wertungsinhalte und Bonusmöglichkeiten. Welche davon in einer Partie verwendet werden, hängt von den beim Aufbau ausgewählten Karten und Erweiterungsmodulen ab. Maßgeblich ist stets der sichtbare Text der verwendeten Wertungs- oder Bonuskarte; nicht jedes neue Symbol liefert automatisch Punkte.

Aufbau mit Grundspiel und Erweiterung

Canvas: Reflections wird in den Aufbau des Grundspiels integriert. Die normalen Kunstkarten und die Spiegelkarten bilden den Kartenvorrat nach den Vorgaben des Erweiterungsregelblatts. Die Gemäldekarten, Inspirationsmarker, Schleifen und übrigen Grundspielkomponenten bleiben im Einsatz.

  1. Lege vier Wertungskarten offen aus und ordne ihnen die farblich passenden Schleifen zu.
  2. Bereite den Kunstkartenstapel einschließlich der für die Partie vorgesehenen Reflections-Karten vor.
  3. Bilde die offene Kartenauslage entsprechend dem Grundspiel.
  4. Lege Inspirationsmarker auf Karten, wenn dies durch das Überspringen in der Auslage erforderlich wird.
  5. Platziere verwendete Bonuskomponenten der Erweiterung so, dass ihre Bedingungen während der gesamten Partie sichtbar sind.
  6. Jede Person nimmt die im Grundspiel vorgesehenen Startkomponenten. Die genaue Zahl der Inspirationsmarker richtet sich nach Spielerzahl und Ausgabe.

Eine Erweiterungskarte ersetzt keine Grundregel, sofern ihr Text dies nicht ausdrücklich verlangt. Wertungskarten aus Canvas: Reflections können mit Karten des Grundspiels kombiniert werden. Für die erste Partie mit der Erweiterung ist es dennoch übersichtlicher, nur wenige neue Wertungseffekte gleichzeitig einzusetzen.

Der Spielzug mit Spiegelkarten

Wer am Zug ist, führt wie im Grundspiel eine der beiden zentralen Aktionen aus: eine Kunstkarte nehmen oder ein vollständiges Gemälde präsentieren. Die Spiegelkarte erweitert die Entscheidung beim Kartennehmen, schafft aber keine zusätzliche freie Aktion.

Eine Karte aus der Auslage nehmen

Die erste erreichbare Kunstkarte kann ohne Abgabe eines Inspirationsmarkers genommen werden. Für jede übersprungene Karte legst du einen Inspirationsmarker auf die entsprechende Karte. Wählst du eine Karte, auf der bereits Marker liegen, erhältst du diese Marker zusammen mit der Karte. Danach wird die Auslage wieder aufgefüllt.

Ist die gewählte Karte eine Spiegelkarte, darfst du ihre beiden Seiten betrachten. Entscheide dich für die Ausrichtung, die du für dein späteres Gemälde verwenden möchtest. Beurteile dabei nicht nur das Motiv, sondern auch die Position der Symbole am unteren Rand.

Ein Gemälde präsentieren

Ein fertiges Gemälde besteht aus genau drei Kunstkarten. Lege sie in der gewünschten Reihenfolge übereinander und schiebe sie gemeinsam in eine Gemäldehülle. Sobald du das Gemälde präsentierst, gilt diese Zusammenstellung als abgeschlossen. Die drei Karten werden nicht später neu sortiert, nur weil eine andere Anordnung mehr Punkte ergeben würde.

Werte das Gemälde anhand der vier ausliegenden Wertungskarten und der verwendeten Bonusregel aus. Anschließend legst du das fertige Werk vor dir ab und sammelst für dein nächstes Gemälde wieder Kunstkarten.

Spiegelkarten richtig wenden und einordnen

Eine Spiegelkarte darf auf der Seite verwendet werden, deren Motiv und Symbolanordnung du für dein Gemälde auswählst. Das Wenden ist von einer Drehung zu unterscheiden: Die Karte wird auf ihre andere bedruckte Seite gelegt und nicht beliebig auf den Kopf gestellt. Die für das Spiel vorgesehene Ausrichtung der Symbolleiste bleibt erhalten.

Prüfe vor dem Einschieben in die Hülle in dieser Reihenfolge:

  1. Welche Seite der Spiegelkarte soll sichtbar sein?
  2. Welche der drei Kunstkarten liegt hinten, in der Mitte und vorn?
  3. Welche Symbole bleiben nach dem Überlagern tatsächlich sichtbar?
  4. Erfüllt das fertige Symbolbild eine oder mehrere Wertungskarten?
  5. Ist zusätzlich eine Bonusbedingung aus Canvas: Reflections erfüllt?

Die Vorder- oder Rückseite einer Spiegelkarte allein entscheidet noch nicht über ihre Wertung. Entscheidend ist immer das fertige Gemälde. Wird ein Symbol durch eine darüberliegende Karte abgedeckt, gehört es nicht zum sichtbaren Ergebnis und kann weder für eine Wertungskarte noch für einen Bonus verwendet werden.

Neue Symbole ohne Fehlwertung lesen

Bei Canvas: Reflections können Symbole zwei unterschiedliche Aufgaben haben. Einige gehören zur normalen Symbolsammlung des Gemäldes und werden von passenden Wertungskarten ausgewertet. Andere kennzeichnen einen besonderen Bonus oder beziehen sich auf eine Bedingung der Erweiterung.

  • Gestaltungssymbole werden wie die bekannten Symbole des Grundspiels gezählt, sofern sie im fertigen Gemälde sichtbar sind.
  • Positionsbezogene Symbole erhalten ihre Bedeutung erst durch die zugehörige Wertungskarte. Ihre Lage oder Nachbarschaft kann wichtiger sein als ihre bloße Anzahl.
  • Bonussymbole lösen nicht von sich aus eine beliebige Schleife aus. Sie zählen nur nach der offen ausliegenden Bonusbedingung.

Ein Symbol kann für mehrere Wertungskarten relevant sein, wenn deren Bedingungen unabhängig voneinander erfüllt sind. Es wird nicht verbraucht, nachdem es für eine Wertung berücksichtigt wurde. Eine Wertungskarte kann dagegen begrenzen, wie oft ihre Bedingung innerhalb eines einzelnen Gemäldes gewertet werden darf. Eine solche Begrenzung steht auf der betreffenden Karte.

Wertung: erst das Gemälde, dann die Gesamtpartie

Nach der Präsentation wird jedes Gemälde getrennt geprüft. Gehe Wertungskarte für Wertungskarte vor und nimm die jeweils vorgesehenen Schleifen. Danach kontrollierst du die Reflections-Bonusbedingung. Erst am Spielende werden die Werte aller gesammelten Schleifen zusammengezählt.

Ein Beispiel verdeutlicht die Reihenfolge: Dein fertiges Gemälde zeigt mehrere Symbole, von denen einige eine ausliegende Wertungskarte erfüllen. Du nimmst dafür die angegebene Schleife. Dieselben sichtbaren Symbole dürfen anschließend auch bei einer zweiten Wertungskarte berücksichtigt werden, wenn deren eigene Bedingung erfüllt ist. Zum Schluss prüfst du, ob das Gemälde zusätzlich die offen verwendete Bonusvorgabe erfüllt. Verdeckte Zeichen werden in keinem dieser Schritte mitgezählt.

Die Schleifenfarben sind den Wertungskarten zugeordnet. Ihr Punktwert kann sich je nach Farbe unterscheiden. Daher genügt es am Ende nicht, nur die Anzahl der Schleifen zu vergleichen. Addiert werden ihre aufgedruckten Werte sowie weitere ausdrücklich ausgewiesene Punkte. Wer die höchste Gesamtsumme erreicht, gewinnt.

Die drei häufigsten Regelfehler

  • Beide Seiten einer Spiegelkarte zählen: Gewertet wird ausschließlich die verwendete Seite in ihrer endgültigen Schichtung. Die Rückseite liefert keine zusätzlichen Symbole.
  • Überdeckte Zeichen werden mitgerechnet: Ein Symbol zählt nur, wenn es am fertigen Gemälde sichtbar ist. Das gilt auch dann, wenn es vor dem Zusammenschieben noch zu sehen war.
  • Bonus und normale Wertung werden vermischt: Zuerst werden die vier Wertungskarten einzeln ausgewertet. Der Bonus aus Canvas: Reflections folgt als eigener Prüfschritt nach seiner aufgedruckten Bedingung.

Bei einer strittigen Kartenkombination lässt sich die Entscheidung direkt am fertigen Gemälde treffen: Karten nicht auseinanderziehen, sichtbare Symbolleiste von links nach rechts lesen und jede ausliegende Bedingung einzeln anwenden. So bleibt nachvollziehbar, welche Zeichen zur Wertung gehören.

Wann die Partie endet

Das Spiel endet, sobald alle Personen die im Grundspiel vorgesehene Zahl an Gemälden fertiggestellt haben. Danach werden sämtliche Schleifenwerte und weitere ausdrücklich gewährte Punkte addiert. Die Spiegelkarten verändern dieses Ziel nicht; sie erweitern die Möglichkeiten innerhalb der einzelnen Gemälde.

Bei einem Gleichstand gilt die Gleichstandsregel der verwendeten Canvas-Ausgabe. Da Grundspielauflagen und Sprachfassungen in redaktionellen Details voneinander abweichen können, sollte für diesen letzten Entscheidungsschritt das Regelblatt des vorhandenen Grundspiels verwendet werden. Für den laufenden Spielzug bleibt die zentrale Reflections-Regel eindeutig: Spiegelkarte auf einer Seite verwenden, drei Karten fest übereinanderlegen und ausschließlich das sichtbare Ergebnis werten.

HÄUFIGE REGELFEHLER

Das wird häufig falsch gespielt

  • Die drei häufigsten Regelfehler
HÄUFIGE FRAGEN

Regelfragen zu diesem Spiel

Was Reflections am Grundspiel verändert

Der Kern von Canvas bleibt unverändert. Eine Kunstkarte besteht aus transparenter Folie mit einem Bildausschnitt und Symbolen am unteren Rand. Drei solcher Karten werden übereinandergelegt und bilden gemeinsam ein Gemälde. Die Reihenfolge entscheidet darüber, welche Bildteile und Symbole sichtbar bleiben. Canvas: Reflections fügt Spiegelkarten hinzu, deren zwei Seiten unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Das ist mehr als eine optische Variante: Beim Wenden kann sich die Anordnung der Symbole verändern. Eine Seite kann …

Wann die Partie endet

Das Spiel endet, sobald alle Personen die im Grundspiel vorgesehene Zahl an Gemälden fertiggestellt haben. Danach werden sämtliche Schleifenwerte und weitere ausdrücklich gewährte Punkte addiert. Die Spiegelkarten verändern dieses Ziel nicht; sie erweitern die Möglichkeiten innerhalb der einzelnen Gemälde. Bei einem Gleichstand gilt die Gleichstandsregel der verwendeten Canvas-Ausgabe. Da Grundspielauflagen und Sprachfassungen in redaktionellen Details voneinander abweichen können, sollte für diesen letzten Entscheidungsschritt das Regelblatt des vorhandenen Grundspiels verwendet werden. …

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